So lief die 6. Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes: Doppelter Red-Bull-Erfolg bei Ausreißersieg - Paul Seixas stark
Tour Auvergne-Rhône-Alpes
6. Etappe | Herren | 12.06.2026
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Saint-VulbasCrest-Voland
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Mit den Bildern des Siegers darf ich mich von der heutigen Etappe bei Ihnen verabschieden. Diese Rundfahrt bleibt weiter spannend, und ich freue mich schon auf die letzten beiden Bergetappen und darauf, ob es Tuckwell schafft, das Gelbe Trikot zu verteidigen. Ich wünsche noch einen schönen Abend.
In der Gesamtwertung sieht es nach dieser 6. Etappe nun wie folgt aus:
1. Luke Tuckwell (Red Bull - Bora - hansgrohe) 22:14:55
2. Bruno Armirail (Visma - Lease a Bike) +1:12
3. Guillaume Martin (Groupama - FDJ United) +2:00
4. Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike) +2:34
5. Cristian Rodriguez (XDS - Astana) +2:37
6. Jose Felix Parra (Caja Rural - Seguros RGA) +3:04
7. Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM) +3:06
8. Juan Ayuso (Lidl - Trek) +3:15
9. Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) +3:15
10. Isaac Del Toro (UAE - Emirates - XRG) 3:22
Seixas kommt mit einem Abstand von 3:15 Minuten gemeinsam mit Del Toro ins Ziel. Der Mexikaner bleibt sogar noch einen Platz davor. Jorgenson hat 3:28 Minuten Rückstand. Wie es in der Gesamtwertung aussieht, werden wir gleich erfahren. Eines ist klar: Luke Tuckwell bekommt Gelb.
Vierter wird Torres (+0:13), der alleine ins Ziel kommt. Dahinter erreicht eine große Gruppe mit 33 Sekunden Rückstand das Ziel. Die weiteren Plätze in den Top zehn gehen in dieser Reihenfolge an Raul Garcia Pierna (Movistar), Yannis Voisard (Tudor), Jordan Jegat (TotalEnergies), Christian Rodriguez (XDS - Astana), Braz Afonso und Lennart Jasch (Tudor).
Zu dritt geht es auf die letzten 300 Meter. Tuckwell macht von vorne Tempo, Halland Johannessen beginnt den Sprint, doch Van Gils fährt wenige Meter vor dem Ende noch am Norweger vorbei und gewinnt damit diese Etappe. Zwei Fliegen mit einer Klappe für Red Bull - Bora - hansgrohe. Am Ende hat Tuckwell sechs Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen.
1 km
Jorgenson kann nicht mehr mit Seixas und Del Toro mit. Ich bin sehr gespannt wie weit der Franzose den Rest der Klassementfahrer noch abhängen kann. Es wird einen großen Umschwung in der Gesamtwertung geben. Aktuell hat das Duo 3:30 Minuten Rückstand auf die Spitze des Rennens.
2 km
Tuckwell schafft den Anschluss ans Führungstrio. Für Red Bull - Bora - hansgrohe läuft es damit aktuell perfekt. Damit sollte Gelb mit Sicherheit am Rücken des Australiers sein, und auch der Etappensieg ist möglich.
3 km
Im Peloton wird auch das Tempo angezogen. Seixas schlägt ein sehr hohes Tempo an. Del Toro und Jorgenson bleiben am Franzosen dran. Skjelmose und Ayuso können nicht mitfahren.
5 km
Van Gils und Halland Johannessen fahren zu Steinhauser ran und setzen jetzt noch eine darauf. Die beiden sind damit alleine an der Spitze. Torres kommt noch dazu, womit es jetzt ein Spitzentrio gibt.
6 km
So schnell geht es. Jetzt beginnt die finale Steigung von 5,9 Kilometern mit 7,7 % im Schnitt. Das Finale ist eröffnet. Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) attackiert und kann sich etwas von der Gruppe lösen. Rodriguez und Paret-Peintre wurden vom Feld wieder eingeholt.
9 km
Die Spitzengruppe kommt zur Bergwertung. Braz Afonso schiebt sich nach vorne und nimmt hier weitere zehn Punkte mit. Damit baut er den Vorsprung auf 20 Zähler aus. Dahinter bekommt Paret-Peintre Unterstützung von seinen Teamkollegen, die aus der Spitzengruppe zurückgefallen sind und konnte sich damit gemeinsam mit Rodriguez etwa 20 Sekunden vom Peloton gelöst. Der Abstand zur Spitze liegt bei über vier Minuten.
10 km
Attacke im Peloton. Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) versucht, sich abzusetzen. Carlos Rodriguez (Netcompany - Ineos) versucht, ihm zu folgen. Der Abstand bleibt aktuell sehr gering.
12 km
Tempoverschärfung von Red Bull - Bora - hansgrohe. Maxim Van Gils erhöht die Geschwindigkeit deutlich und macht es einigen Fahrern sehr schwer, dranzubleiben. Pablo Torres (UAE - Emirates - XRG) hat sich sofort an sein Hinterrad gesetzt. Noch sind allerdings etwa 20 Fahrer beisammen. Pablo Castrillo (Movistar) verschärft als nächster Fahrer das Tempo.
14 km
Lidl - Trek und Netcompany - Ineos haben nun die Tempoarbeit im Peloton übernommen, doch der Vorsprung wächst weiter an. Fünf Minuten sind es aktuell, und viel Zeit bleibt nicht mehr. Fünf Kilometer sind es noch bis zur Abnahme der Bergwertung.
16 km
Das Peloton befindet sich nun auch auf der Steigung. Der Abstand ging noch weiter auf. 4:50 Minuten bedeuten, dass der Etappensieg heute mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Spitzengruppe geht. Die Frage bleibt, wie weit die Favoriten in der Gesamtwertung noch herankommen können und wie viel Rückstand sie vor den letzten beiden Etappen auf das Gelbe Trikot dann haben.
20 km
Zu Beginn der Steigung verabschieden sich jetzt einige Fahrer aus der Spitzengruppe. Red Bull - Bora - hansgrohe und Uno-X Mobility machen weiter das Tempo. Alles ist angerichtet für Tuckwell, um ins Gelbe Trikot zu schlüpfen.
23 km
In fünf Kilometern ist es so weit. Der Anstieg zur Cote d'Hery-sur-Ugin (1. Kat.) beginnt. 11,5 Kilometer mit 5,1 % Steigung müssen absolviert werden. Der Abstand ist weiter angewachsen und beträgt aktuell 4:30 Minuten.
30 km
Die Spitzengruppe erreicht die Tore der Olympiastadt Albertville. 1992 haben dort die Winterspiele zum letzten Mal in Frankreich stattgefunden. 2030 wird es dann wieder der Fall sein, obwohl Albertville kein Austragungsort sein wird. Alex Baudin war damals noch nicht auf der Welt, denn er wurde erst im Jahr 2001 dort geboren. Für ihn ist es mit Sicherheit etwas ganz Besonderes, in Gelb durch seine Heimatstadt zu fahren.
35 km
Vor allem Red Bull - Bora - hansgrohe und Uno-X Mobility übernehmen die Tempoarbeit in der Spitzengruppe. Die norwegische Mannschaft hat nämlich für Halland Johannessen auch noch drei Helfer dabei. Der Sieger der 2. Etappe, Anthon Charmig, Martin Bugge Urianstad und Anders Skaarseth fahren an der Seite ihres Leaders.
45 km
Alastair Mackellar (EF Education - EasyPost) wird von seinem Team zurückbeordert und soll nun helfen, den Abstand wieder zu verringern. Ob das klappt, werden wir auf den nächsten Kilometern sehen. Eines können wir beobachten. Die Spitzengruppe ist trotz der Größe sehr harmonisch und viele Teams beteiligen sich an der Tempoarbeit. Das Tempo auf den ersten drei Rennstunden ist demnach sehr hoch. Bei dem aktuellen Schnitt von über 45 km/h sollten sie vor 17:00 Uhr das Ziel in Crest-Voland erreichen.
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