Tour Auvergne-Rhône-Alpes - Matteo Jorgenson äußert sich nach verpasstem Podest: "Habe mich zum Platzen gebracht"
Publiziert 15/06/2026 um 11:49 GMT+2 Uhr
Matteo Jorgenson hat auf der letzten Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes einen Podestplatz in der Gesamtwertung aus der Hand gegeben und sich nun geäußert. Der 26-Jährige vom Team Visma-Lease a Bike startete als Gesamtzweiter in das Finale, fiel nach Problemen am Schlussanstieg zum Plateau de Solaison jedoch noch auf Rang vier zurück. "Es war nicht mein bester Tag", sagte Jorgenson anschließend.
Highlights: Del Toro auf Schlussetappe nicht zu schlagen
Quelle: Eurosport
"Das Tempo war während der gesamten Etappe unglaublich hoch, deshalb habe ich früh gemerkt, dass es schwierig werden würde. Ich habe bis zum Schluss an mich geglaubt und am letzten Anstieg alles gegeben. Ich habe um den Sieg gekämpft und versucht, Del Toro so lange wie möglich zu folgen", führte der US-Amerikaner weiter aus.
"Am Ende habe ich mich selbst zum Platzen gebracht", erklärte Jorgensen. "Aber ich habe keine Reue. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und nehme daraus Motivation mit, mich an den langen Anstiegen weiter zu verbessern."
"Das sind die Tage, für die ich trainiere und lebe", hatte Jorgenson vor der Schlussetappe erklärt. Mit 42 Sekunden Rückstand auf den überraschenden Gesamtführenden Luke Tuckwell (Red Bull-Bora-hansgrohe) und nur neun Sekunden Vorsprung auf Isaac del Toro (UAE Team Emirates-XRG) war die Ausgangslage vielversprechend.
Doch am letzten Berg des Rennens wendete sich das Blatt. Während Del Toro nach seinem Vortagessieg erneut dominierte, die Etappe gewann und sich damit auch den Gesamtsieg sicherte, musste Jorgenson dem hohen Tempo Tribut zollen. Zwar hielt er sich lange in einer kleinen Verfolgergruppe, rund 2,5 Kilometer vor dem Ziel brach der 27-Jährige jedoch ein. Sowohl Tuckwell als auch Juan Ayuso zogen noch vorbei.
Jorgenson richtet Blick auf Tour de France
Trotz des verpassten Podiums kann Jorgenson auf eine starke Rundfahrt zurückblicken. Nach einem Schlüsselbeinbruch, der seine Ardennen-Klassiker-Saison beendet hatte, änderte Visma kurzfristig die Planung und schickte ihn statt zur Tour de Suisse zur Tour Auvergne-Rhône-Alpes. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen gewann er dort das Mannschaftszeitfahren der dritten Etappe und verschaffte sich damit einen Vorsprung auf viele Konkurrenten.
Die schweren Bergetappen erwiesen sich letztlich jedoch als zu große Herausforderung. Nun richtet sich der Blick auf die Tour de France. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen um Jonas Vingegaard reist Jorgenson in den kommenden Tagen ins Höhentrainingslager nach Tignes, um sich auf den am 4. Juli in Barcelona beginnenden Saisonhöhepunkt vorzubereiten.
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Quelle: Eurosport
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