Tour de France 2018: Chris Froome sieht sich nicht als eindeutiger Kapitän des Sky-Team

Titelverteidiger Chris Froome sieht sich bei der 105. Tour de France nach neun Etappen nicht in der eindeutigen Kapitänsrolle in seinem Sky-Team. "Darüber wird das Rennen entscheiden", sagte der Brite am ersten Ruhetag im Teamhotel in Chambery mit Blick auf seinen Landsmann Geraint Thomas: "Er fährt wirklich sehr gut. Für uns ist es einfach fantastisch, dass wir dadurch viele Optionen haben."

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Froome, der nach einem Sturz auf der ersten Etappe rund eine Minute verlor, liegt mit 1:42 Minuten Rückstand auf den führenden Belgier Greg Van Avermaet (BMC) auf Platz acht der Gesamtwertung, Teamkollege Thomas (+0:43) ist Zweiter. "Geraint ist weit vorne. Es liegt jetzt bei den Teams der anderen Klassementfahrer, uns zu attackieren", sagte Froome.
Der viermalige Toursieger war am Sonntag auf der harten Etappe nach Roubaix wie viele andere Fahrer in einen Sturz verwickelt, zeigte sich am Ruhetag aber gut erholt. Froome erklärte:
Nach dem Wirbel um seinen Freispruch in der Asthmamittel-Affäre und anfänglichen Pfiffen gegen ihn bei der Tour befürchtet Froome in den Alpen keine tätlichen Übergriffe gegen seine Person. "Nein, absolut nicht. Ich sorge mich mehr um das Rennen und um meine Rivalen, darauf bin ich fokussiert", sagte Froome, der seine Mannschaft gut gerüstet sieht: "Wir haben uns in den vergangenen Jahren das Wissen erarbeitet, wie man unter Druck fährt."
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung