Tour de France 2018: Richie Porte muss nach Sturz Tour aufgeben

Die Tour-Etappe nach Roubaix hat schon vor dem Kopfsteinpflaster ihr erstes prominentes Opfer gefunden: Mitfavorit Richie Porte muss das Rennen nach einem Sturz aufgeben. Der Australier vom Team BMC war als Sieger der Tour de Suisse ein heißer Anwärter auf das Podium in Paris. Schon im Vorjahr hatte er die Tour de France nach einem schweren Sturz auf der 9. Etappe aufgeben müssen.

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Vor der 9. Etappe lag Porte auf Rang zehn der Gesamtwertung, zusammen mit seinen Teamkollegen hatte der das Mannschaftszeitfahren gewonnen. Der 33-Jährige wurde zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, dort wurde am Abend ein gebrochenes Schlüsselbein diagnostiziert.
Die Kapitänsrolle im BMC-Team hat nun vorerst Greg Van Avermaet inne, der Belgier verteidigte das Gelbe Trikot auch in Roubaix und baute seine Führung sogar aus.
Porte war bei der Tour 2017 auf einer Abfahrt schwer gestürzt und monatelang ausgefallen.
In den Sturz war einen Tag vor seinem 36. Geburtstag unter anderem auch der deutsche Top-Sprinter Andre Greipel verwickelt.
Der gebürtige Rostocker vom Team Lotto-Soudal klagte über Schmerzen und ließ sich von der medizinischen Betreuung der Tour auf dem Rad fahrend behandeln. Auf Bildern war zu sehen, wie Greipels rechtes Handgelenk gekühlt wurde.
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