Tour de France: Astana feiert auf 15. Etappe nächsten Ausreißersieg

Auf der 15. Etappe der Tour de France 2018 hat das Astana-Team den zweiten Etappensieg in Serie gefeiert: Der Däne Magnus Cort Nielsen gewann in Carcassonne im Sprint eines Trios, das sich aus der großen Ausreißergruppe des Tages abgesetzt hatte. Platz zwei ging an den Spanier Jon Izaguirre vor Bauke Mollema (Niederlande). Das Gelbe Trikot verteidigte der Brite Geraint Thomas vor dem Ruhetag.

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Der Rückstand von Thomas auf den Etappensieger lag im Ziel bei 13:11 Minuten.
Aus deutscher Sicht sorgte wie am Vortag Team Sunweb für die beste Leistung des Tages: Diesmal war Nikias Arndt in der Fluchtgruppe des Tages vertreten, der Sprinter kam mit 2:31 Minuten Rückstand auf den Tagessieger auf den neunten Rang.

Solo von Majka nicht belohnt

Nach einer extrem schnellen und von zahllosen Attacken geprägten Anfangsphase konnte sich die große Gruppe des Tages mit 29 Fahrern erst nach einer Rennstunde absetzen. Mit dabei war einmal mehr auch Weltmeister Peter Sagan, der sich später aber in das Feld zurückfallen ließ.
Am schwersten Anstieg des Tages, dem Pic de Nore (1. Kategorie), setzte sich dann der Pole Rafal Majka (Bora-hansgrohe) als Solist ab, doch er wurde auf dem Flachstück zum Ziel von etlichen Verfolgern wieder gestellt. Immerhin verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf den 21. Rang und wurde zum "Kämpferischsten Fahrer" der Etappe gewählt.

Martin attackiert vergebens

Aus der Gruppe der Favoriten attackierte am "kleinen Mont Ventoux" nur der Ire Daniel Martin - doch sein Vorsprung von einer Minute an der Bergwertung reichte nicht, die Gruppe der Favoriten holte ihn wieder ein.
Die Top 5 der Tour de France-Gesamtwerung belauerten sich auf dem hügeligen Gelände im Süden Frankreichs, verzichteten aber auf Angriffe. Thomas liegt im "maillot jaune" 1:39 Minuten vor Chris Froome, Tom Dumoulins Rückstand in der Gesamtwertung beträgt 1:50 Minuten.
Am Montag steht in Carcassonne der zweite und letzte Ruhetag der Rundfahrt an. Froome, Thomas und Co. können nochmals Energie für den finalen Kraftakt in den Pyrenäen tanken. Dort wird die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen.
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