Tour de France 2019 | Vorentscheidende 20. Etappe drastisch gekürzt
Die Veranstalter der Tour de France haben die 20. Etappe der Frankreich-Rundfahrt heute aufgrund schlechter Wettervorhersagen drastisch verkürzt. Das Peloton hat statt der eigentlich 130 Kilometer zwischen Albertville und Val Thorens nun "nur" 59 Kilometer zu absolvieren. Start ist nicht wie geplant um 13:45 Uhr, sondern um 14:30 Uhr -live im TV bei Eurosport 1 & im Livestream im Eurosport Player.
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Wegen der Wetterprognosen und der Gefahr weiterer Erdrutsche verkürzte der Veranstalter das Teilstück zwischen Albertville und Val Thorens von 130 auf nur noch 59 Kilometer. Den ewigen Schlussanstieg über 33,4 km bergauf müssen die Profis dennoch überwinden, fast 1900 Höhenmeter sind zu bewältigen.
Im höchstgelegenen Skiort Europas dürfte damit der Tour-Sieger gekürt werden - irgendwie passend angesichts der Bilder vom Freitag.
Die zwei Bergwertungen auf dem Weg zum geplanten Schlussanstieg (Cormet de Roseland, 1. Kategorie und Côte de Longefoy, 2. Kategorie), sowie die geplante Sprintwertung bei Kilometer elf, wird es nicht geben.
Die letzte Verkürzung einer Etappe erlebten die Tour-Fahrer am 8. Juli 1996. Damals machte Schneefall am Galibier eine Überquerung unmöglich.
Hagel-Schauer beendet 19. Etappe abrupt
Am Freitag war die 19. Etappe der Tour de France wegen eines Hagelsturms abgebrochen worden - eine Premiere in der Geschichte der Rundfahrt. Die Fahrer wurden von der Renndirektion in der Abfahrt vom höchsten Punkt der Tour gestoppt. Ein Hagelsturm und Erdrutsch machte einen Teil der Strecke vor dem Schlussanstieg unpassierbar.
Die Jury entschied, die Zeitabstände an der Bergwertung des Col de l'Iseran (37,5 Kilometer vor dem Ziel in Tignes) zu werten.
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