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Pascal Ackermann kann mit Start bei Tour de France rechnen
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Publiziert 23/10/2019 um 17:32 GMT+2 Uhr
Pascal Ackermann hat sich mit der bisher besten Saison seiner Laufbahn endgültig im Kreis der weltbesten Sprinter etabliert und drängt mit Vehemenz auf die größte Bühne seines Sports. Ein Debüt bei der Tour de France schon im nächsten Jahr wird zunehmend wahrscheinlicher, Ackermanns Ziel ist der erstmalige Start beim wichtigsten Radrennen in jedem Fall.
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Pascal Ackermann legte glücklich den Arm um die Schulter seines Anfahrers Rüdiger Selig, dann feierte das Erfolgsgespann den glänzenden Saisonausklang in Fernost. "Das ist das erste Mal, dass ich meine Saison mit einem Sieg beende. Es ist wirklich toll", sagte Top-Sprinter Ackermann, der als bester deutscher Radprofi des Jahres insgesamt 13-mal die Arme jubelnd in die Höhe reißen durfte.
Der Pfälzer darf nun zunächst ausspannen und genussvoll auf die vergangenen Monate zurückblicken. Nur der Niederländer Dylan Groenewegen (15) gewann noch mehr Rennen als Ackermann. Der Gewinn des Violetten Trikots für den Punktbesten des Giro d'Italia mit zwei Etappensiegen sticht heraus. Aber auch die Tage bei der Tour of Guangxi mit zwei Erfolgen und drei zweiten Plätzen waren überzeugend.
Auf dem Schlussabschnitt wurde 25-Jährige einmal mehr mustergültig vom Sachsen Selig in Szene gesetzt und spielte seine enorme Endschnelligkeit aus. "Ich habe einen großen Schritt gemacht in diesem Jahr", sagte Ackermann dem Onlineportal Velonews. Er hat in der Hierarchie der deutschen Sprinter nach dem Rücktritt von Marcel Kittel und dem näher rückenden Karriereende von Andre Greipel klar Position eins erreicht.
Tour de France 2020 als Ziel
Ab sofort nehmen bei Bora-hansgrohe die Planungen für 2020 Fahrt auf, und jeder Profi wird bald die vorgesehene Ausrichtung kennen. "Wir sind da sehr deutsch", sagte Ackermanns Teamchef Ralph Denk, der seinem aufstrebenden Sprinter die baldige Tour-Premiere in Aussicht gestellt hat: "Pascal hat bis 2021 Vertrag, er wird sicher für mein Team das Debüt geben. Wann, müssen wir noch ausmachen."
Aktuell nährt ein weiteres Indiz die Vermutung, dass es schon 2020 soweit sein könnte. Top-Star Peter Sagan wird am Donnerstag der Präsentation des Giro d'Italia 2020 beiwohnen, was für eine Teilnahme des Slowaken spricht. Eine Große Schleife ohne Sagan, der dieses Jahr zum siebten Mal das Grünen Trikot bei der Tour holte, wäre dann denkbar.
Der Weg für Ackermann wäre frei, zumal die Ausrichtung auf Kletterspezialist Emanuel Buchmann wohl höchstens einen Sprinter im Tour-Aufgebot zulässt. Denk ist auf schwierige Entscheidungen vorbereitet: "Besser so, als wenn ich nicht weiß, wen ich aufstellen soll."
(SID)
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