Tour de France - Aus für selbtslosen Helfer: Debusschere geopfert
Die Helden der Tour de France sind nicht immer die Fahrer, die ganz vorne um Siege kämpfen: Es gibt auch am Ende des Feldes grandiosen Einsatz - so auch auf der Königsetappe. Dort hatte Frankreichs Topsprinter Bryan Coquard früh am ersten der schweren Anstiegen Probleme, weshalb sein Teamkollege Jens Debusschere zu seinem Bodyguard wurde und ihn mit selbstlosem Einsatz rettete.
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Denn der Belgier fuhr für den Franzosen das lange Flachstück zwischen den beiden Anstiegen des Tages mit vollem Einsatz als Tempomacher, "ich bin nicht einmal an ihm vorbeigefahren", so Coquard.
Durch dieses "Zeitfahren" brachte Debusschere seinen Kapitän noch rechtzeitig an den Schlussanstieg und Coquard konnte als Solist das Ziel am Col de la Loze noch knapp vor dem Kontrollschluss erreichen und im Rennen bleiben, knapp zwei Minuten vor Ende der Karenzzeit kam er mit 35:45 Minuten Rückstand an.
Sein Teamkollege aber hatte zu viele Kräfte mit seiner Tempoarbeit gelassen: Zwar quälte sich auch Debusschere noch die steilen Rampen hinauf auf 2304 Meter Höhe, doch er erreichte den Pass exakt 42:43 Minuten nach dem Etappensieger und fiel damit aus der Karenzzeit.
"Wir hatten die Wahl - entweder wir retten Bryan oder mich und diese Entscheidung war schnell gefallen", sagte Debusschere nach der Etappe:
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