20.09.20 - 16:00
Beendet
Mantes-la-Jolie - Paris
0km
?km
Tour de France • Etappe21
Spielbeginn

Mantes-la-Jolie - Paris

Erleben Sie das Tour de France-Rennen live mit Berichterstattung von Eurosport. Das Tour de France-Rennen beginnt am 20 September 2020 um 16:00h. Bei Eurosport gibt es auch Tour de France-Ergebnisse, Kalender, Tabellen und Ranglisten. Außerdem finden Sie bei uns alle Infos rund um die besten Teams und Favoriten.
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten rund um Top-Radsportler. Radsport-Fans finden hier die neusten Radsport-News, Interviews, Live-Ticker, Experten-Kommentare, gratis Highlights und Wiederholungen. Verpassen Sie nie wieder ein Radsport-Rennen. Eurosport ist Ihre Quelle für Sport online, von Radsport über Fussball und Formel 1, bis hin zu Wintersport und mehr. Genießen Sie Live-Streaming für die besten Sportevents.

    
30
Guido Scholl
Highlights 
 
 Entfernen
19:11 

Die Top 5 des Tages: 1. Bennett (DQT); 2. Pedersen (TFS); 3. Sagan (BOH); 4. Kristoff (UAD); 5. Viviani (COF).

19:09 

Nein, Pedersen war noch vor Sagan.

19:08 

Zweiter Etappensieg für Bennett, dritter für Deceuninck. Dazu das Grüne Trikot und drei Tage in Gelb - das belgische Team kann zufrieden sein, denke ich.

19:07 

Bennett gewinnt vor Sagan und Mads Pedersen.

19:07 

Die letzten 1000 Meter. Asgreen vorn.

19:06 

Van Aert musste gerade eine gefährliche Situation überstehen.

19:06 

Reichlich viel Tumult da unten. Hoffentlich gibt es keine Sturz. 2000 Meter noch.

19:04 

Sunweb kommt an die Spitze, noch 3000 Meter.

19:04 

Schachmann ist eingeholt. Deceuninck und Jumbo machen die Pace.

19:03 

Schachmann probiert es allein. Der will wohl aktivster fahrer dieser Etappe werden.

19:02 

Die letzten 5000 Meter. Und die Ausreißer sind fast gestellt.

19:02 

NTT kommt nach vorn. Sie können außer auf Walscheid auch auf Edvald Boasson Hagen setzen. Der war auf den Champs Elyseées im vergangenen Jahr 5. Jasper Styven (Trek) übrigens 8., Trentin 7., Nikias Arndt (Sunweb) 9.

19:00 

Schachmann, van Avermaet und Perichon gehen auf die letzte Runde. Sie haben weiterhin 13 Sekunden Vorsprung.

18:59 

Connor Swift ist weg, sie sind nur noch zu dritt.

18:58 

Ob Alexander Kristoff heute mit reinhält? Bestimmt. Sie brauchen den Norweger nicht zwingend, um Pogacar sicher ins Ziel zu bringen. Dann hätte das team sohgar 5 Etappensiege auf dem Konto. Kristoff hatte hier ja bereits einmal die Nabe vorn.

18:56

Jetzt bauen die Ausreißer wieder etwas aus, haben 13 Sekunden Vorsprung. 10.000 Meter noch, dann ist diese Tour Geschichte.

18:54 

Noch 12 Kilometer, 10 Sekunden Abstand zwischen Quartett und Feld.

18:52 

Die vorletzte Runde ist angebrochen.

18:52

Defekt bei Schär. Der wird wohl nicht wieder ins Feld kommen. Sie schrauben am Rad herum, anstatt ihm gleich ein neues zu geben.

18:51 

Dass sich Bora mit Schachmann nochmal vorn zeigt ist nicht nur schön für das Team und den Sponsor, das ist auch clever. Denn nachführen muss die Equipe nicht. Auch Cofidis und CCC müssen nichts tun. Außer ihre Sprinter, Viviani und Trentin, in Position zu fahren, versteht sich.

18:49 

15 Sekunden, jetzt rückt das Peloton den Jungs auf die Pelle.

18:48 

Noch 17 Kilometer. 17 Sekunden für die Ausreißer.

18:48 

Klar, wenn Bennett stürzt und nicht ins Ziel kommt, wäre er Grün los, aber daran wollen wir nicht mal denken.

18:47

Ach so: Nach dem Zwischensprint ist Bennett nun amtlich nicht mehr aus dem Grünen Trikot zu fahren. Er hat nun 330 Punkte. Zweiter in dem Sonderklassement ist Sagan mit 264, Dritter Trentin mit 260. Im Ziel gibt's nochmal 50 Punkte.

18:45 

Theuns ist wieder zurück im Feld. Er hatte ganz schön heftige Abschürfungen davongetragen bei seinem Sturz.

18:45 

Im vergangenen Jahr landete Bonifazio übrigens auf Platz drei beim finalen Tour-Sprint. Hinter Ewan und Dylan Groenewegen.

18:43 

Noch 18 Sekunden für die Ausreißer, 21 Kilometer bis zum Ziel.

18:42 

Auch Bryan Coquard war hier bereits Zweiter: Im Jahr 2015, und zwar hinter André Greipel.

18:41 

Sagan möchte hier heute seine Tour retten. Er war auch bereits Zweiter auf den Champs Elysées, und zwar 2012 und 2016. Doch in den vergangenen beiden Jahren landete er nur auf den Plätzen 8 und 10.

18:40 

Nach wie vor vier Mann vorn raus: Van Avermaet, Schachmann, Swift und Perichon. Ihr Vorsprung ist konstant bei 20 Sekunden.

18:39 

Caleb Ewan will hier sienen Vorjahressieg wiederholen. Er nahm wie Peter Sagan nicht am Bonussprint teil.

18:36

Edward Theuns (Trek) ist gestürzt. Er ist auch ein schneller Mann.

18:35

Der Zwischensprint: 1. Schachmann (20 Punkte); 2. van Avermaet (17); 3. Perichon (15); 4. Swift (13); 5. Bennett (11); 6. Trentin (10); 7. Morkov (9); 8. Asgreen (8); 9. T. Martin (7); 10. Hirschi (6); 11. Devenyns (5); 12. Cavagna (4); 13. Roglic (3); 14. Oss (2); 15. G. Bennett (1).

18:32 

Schachmann gewann übrigens die Zwischensprintwertung vor van Avermaet. Bennett wurde 5. Sagan beteiligte sich gar nicht mehr - er hat Grün abgehakt und will hier den Etappensieg. Dafür schont er sich offenbar.

18:30 

Das Quartett verteidigt zäh seine 20 Sekunden Vorsprung.

18:26 

Und hinten macht Thomas de Gendt (Lotto-Soudal) das Tempo. Der Breakaway-Killer.

18:26 

Noch 36 Kilometer bis zum Ziel.

18:25 

Auch das ist eine starke Gruppe. Aber Perichon ist natürlich bei Cofidis...auch für uns Tickerer war das eine lange Tour...

18:21

Angriff von Greg van Avermaet (CCC), Maximilian Schachmann (Bora), Connor Swift (Arkea) und Pierre-Luc Perichon (B&B Hotels).

18:17

Nein, der Ex-Gelbe und Sieger der 2. Etappe hatte selbst einen Schaden. Er bekommt ein neues rad und jagd nun dem Feld hinterher.

18:17 

Julian Alaphilippe (Deceuninck) wartet offenbar auf einen Teamkollegen, der Defekt hatte.

18:16 

Und trotzdem ist diese Gruppe schon wieder Geschichte.

18:16 

Kwiatkowski, Martin, Schär, Asgreen - die gehören zu den besten Tempobolzern überhaupt im Peloton. Und dass Kragh Andersen Topform hat, bewies er mit schlappen zwei Tagessiegen. Und die erfahrenen Edet und Amador sind auch keine Leichtmatrosen.

18:14 

Nicolas Edet (Cofidis), Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step), Andrey Amador (Ineos), Sören Kragh Andersen (Sunweb) und Tony Martin (Jumbo-Visma) sind mit Schär und Kwiatkowski unterwegs. Das nenne ich mal ne starke Gruppe.

18:12 

Eine Gruppe mit Michal Kwiatkowski (Ineos) und Michael Schär (CCC) hat sich abgesetzt.

18:11 

Als ich vorhin bei der Aufzählung der Teams, die bislang keinen Tageserfolg verbuchen konnten, die heutigen Chancen abwägte, vergaß ich selkbstverständlich bei Total-Direct den Sprinter Niccolo Bonifazio und bei Bahrain-McLaren den schnellen Sonny Colbrelli. Unter normalen Umständen würde ich Colbrelli den heutigen Sieg sogar zutrauen, aber er und Bonifazio zeigten dieses Jahr einfach keine überzeugenden Leistungen.

18:06

54 Kilometer vor dem Ziel ist das Renenn eröffnet. Es gibt die ersten Angriffe.

18:05

Die Schweizer hingegen können recht zufrieden sein mit der Tour 2020, weil sie im Gegensatz zu den Deutschen keine Ambitionen im Gesamtklassement hatten. Marc Hirschi gewann eine Etappe und wurde zum kämpferischsten Fahrer gekürt. Im Bergpreisklassement belegt Hirschi, der eine der Entdeckungen dieser Austragung war, Rang 4, in der Gesamtwertung Rang 53. Bester Eidgenosse ist Sebastian Reichenbach auf Platz 23, der damit auch bester deutschsprachiger Teilnehmer ist.

18:01 

Die Österreicher waren von vornherein nicht mit den ganz großen Ambitionen in diese Grand Boucle gegangen, denn Felix Großschartner und Lukas Pöstlberger (Bora) waren hier ebenso als Helfer im Einsatz wie Marco Haller (Bahrain-McLaren). Großschartner beendet die Tour auf Platz 63, Haller auf 143. Pöstlberge rmusste ja unter recht dramatischen Umständen aufgeben.

17:58 

Noch 60 Kilometer, sie sind schon auf dem Rudnkurs.

17:56 

Gestern wurde Kämna im Bergzeitfahren übrigens 21. Simon Geschke wurde 25, und Maximilian Schachmann belegte Rang 17. Diese Drei würde ich auch als die stärksten Deutschen dieser Tour einordnen.

17:51 

Aus deutscher Sicht blieb diese Tour de France sicher unter den Erwartungen. Emanuel Buchmann kam verletzungsbedingt nicht annähernd in den Bereich des Vorjahres. In den Sprints konnten weder Greipel noch Walscheid und auch nicht JohnDegenkolb, der gleich am ersten Tag nach Sturz aufgeben musste, vorn reinfahren. Herausragend war aus deutscher Warte der tolle Etappensieg von Lennard Kämna. Und der ist auch in der Gesamtwertung bester Deutscher.

17:51 

Sieben Kilometer lang ist dieser Kurs, der zehnmal gefahren wird.

17:49 

Das Feld befindet sich jetzt schon in der Nähe der Stadtmitte. In Kürze biegen die Jungs auf den Schlusskurs ein.

17:45 

Auch der US-Amerikaner Greg Lemond siegte ja einmal am heutigen Etappenziel. , Damals, 1989, aber im Zeitfahren, womit er auch den Gesamtsieg klar machte. Es handelt sich wohl um das berühmteste Zeitfahren der Tour-Geschichte. Gestern sahen so manche Experten Parallelen zum Jahr 1989.

17:41 

Außer den bereits genannten Mehrfachsiegern haben es bislang lediglich drei weitere Fahrer geschafft, zweimal auf den Champs Elysées zu gewinnen: Bernhard Hinault (1979 und 1982), Djamolidine Abdoujaparov (1993 und 1995) und Robbie McEwen (1999 und 2002).

17:38 

Apropos Greipel: Seinen beiden Siegen auf den Champs Elysées gingen zwei Siege von Marcel Kittel voraus, der seine Karriere ja bereits beendet hat. Zuvor hatte mit Olaf Ludwig (1992) erst ein Deutscher die Ankunft auf den "erleuchteten Feldern" gewonnen. Seit 1975 geht die Tour de France hier zu Ende.

Video - "Vollgas aus der Kurve": Greipel über den Sieg in Paris 2015

02:38
17:35 

Mit Caleb Ewan und Alexander Kristoff (UAE-Emirates) befinden sich zwei ehemalige Sieger auf den Champs Elysées im Fahrerfeld. André Greipel, der hier 2015 und 2016 triumphierte, musste ja leider bereits aussteigen. Marc Cavendish, ungekrönter König dieses Pracht-Boulevards mit vier Siegen in Folge (2009 - 2012) wurde von seinem team, Bahrain-McLaren, ja nicht nominiert. Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) ist ebenfalls nicht dabei.

Video - Cavendishs Sensationssprint auf den Champs Elysées 2009

01:27
17:27 

Auch Rezas Teamkollege Cyril Barthe trägt Bart. Allerdings nur einen ganz schmalen über der Oberlippe. Als Dege-Style.

17:26 

Reza gehört übrigens zu den Bartträgern im Peloton. Beeindruckender ist aber die Gesichts-Haarpracht von Geoffrey Soupe (Total-Direct). Dessen Bart stellt sogar den von Eurosport-Experte und Ex-Toursieger Bradley Wiggins in den Schatten.

17:24 

Kevin Reza (B&B Hotels) deutet grinsend mit dem Finger auf Bryan Coquard und reckt dann den Daumen nach oben. Er meint offenbar, dass der Sprinter des Teams heute den Vogel abschießt. Mal schauen, ob das so eintritt. Wenn ja, lasse ich Reza mal einen Lotto-Schein für mich ausfüllen.

17:16

Apropos Sonder-Auszeichnungen: Die nicht so ganz ernst gemeinte Rote Laterne für den Allerletzten der Gesamtwertung geht an Roger Kluge (Lotto-Soudal). Der Leutnant von Caleb Ewan ist auf Rang 146 sage und schreibe 6:05'42 Stunden zurück. Eine starke Leistung legte er trotzdem hin, indem er mehrmals den Lotto-Sprinter gut in Position brachte und ihn in den Bergen hinter dem Feld begleitete und immer wieder bis zum Gruppetto brachte.

17:13 

Von Pogacar abgesehen ist mein Fahrer dieser Tour der Niederländer Wout van Aert. Der ehemalige Cross-Weltmeister war abgesehen von Tom Dumoulin und George Bennett der wertvollste Helfer im Team Jumbo-Visma, gewann aber ganz nebenbei, als sich ihm die Chance dazu bot, auch zwei Etappen. Und obwohl er nie einen Gedanken ans Grüne Trikot verschwendete, liegt er in der Punktwertung an 5. Stelle. Obendrein bekleidet van Aert auch noch den 20. Platz der Gesamtwertung. Zwar mit über eine Stunde Rückstand, aber ein Fahrer wie Niccolo Bonifazio (Total-Direct Energie), der in etwas ebenso endschnell ist wie van Aert hat fast sechs Stunden Rückstand und ist 141. des Gesamtklassements.

17:04 

Die erste Rennstunde wird im Durchsschnitt etwa 30 km/h schnell sein. Dafür werden sie die letzte Stunde wohl mit 50 Sachen durch Paris bügeln.

16:58 

Es gibt außer UAE und Deceuninck doch Mannschaften, die sich über Sonder-Auszeichnungen freuen können: Movistar gewinnt die Teamwertung mit 18:31 Minuten vor Jumbo und 57:10 Minuten vor Bahrain-McLaren. Und Sunweb hat mit Marc Hirschi den von Jury als kämpferischsten Fahrer dieser Rundfahrt ausgezeichneten Profi in seinen Reihen.

16:52

Wie schon gesagt: Pogacar triumphiert hier auch in der Bergwertung, bringt es auf insgesamt 82 Zähler. Richard Carapaz (Ineos) landet bei 74 Punkten. Dritter ist Roglic mit 67. Hirschi (61) ist 4., Lopez (51) 5. Und auf Rang sechs folgt Benoit Cosnefroy (Ag2r-La Mondiale), der das Bergtrikot ja die meiste Zeit in dieser Tour getragen hatte. Ein bisschen ärgerlich ist das schon für Carapaz. Denn der Giro-Sieger von 2019 musste hier ja bis Mitte der letzten Woche als Domestique für Egan Bernal fahren und hatte gar keine Chance, aufs Bergklassement zu schauen. Egal. Es ist, wie es ist. Oder: Hätte, hätte, Fahrradlampe. Oder so ähnlich.

16:47

Der letzte Bergpunkt ist vergeben: Clément Russo vom Team Arkea Samsic schnappte ihn sich. Russo war bei dieser Woche bislang vor allem mit Unauffälligkeit aufgefallen ...

16:46 

Meine Favoriten des Tages sind aber andere: Caleb Ewan, Sam Bennett und Peter Sagan - wobei ich heute das Gefühl hab, dass es der Slowake macht. Es wäre sonst seine erste Tour de France ohne Etappensieg. Denn selbst 2017, als Sagan nach einem angeblichen Rempler ausgeschlossen wurde, hatte er bereits einen Tagesabschnitt für sich entschieden. Das war seine erste Teilnahme, in der er nicht das Grüne Trikot gewann. In der Wertung wird er diesmal als zum zweiten Mal nicht an der Spitze stehen. Aber mit einem Sieg in Paris würde er sich einen anderen, lange gehegten Wunsch erfüllen:

16:42 

Diese Mannschaften holten bislang noch keinen Etappensieg und haben entsprechend Nachholbedarf: Groupama-FDJ, Bahrain-McLaren, Arkea-Samsic, Movistar, Trek-Segafredo, CCC, Cofidis, Mitchelton-Scott, Israel Start-Up Nation, Total-Direct Energie, NTT-Pro Cycling, B&B Hotels-Vital Concept. Und so richtig gute Karten hat eigentlich keines deiser Teams, um das zu ändern. B&B Hotels könnte auf Bryan Coquard im Sprint setzen. NTT hat Max Walsched, Israel Start-Up Hugo Hofstetter, Trek-Segafredo Mads Pedersen. Aber gewinnt einer von denen auf den Champs-Eylsées gegen die restliche Elite? Am ehesten würde ich da auf Elia Viviani (Cofidis), Matteo Trentin (CCC) und Luca Mezgec (Mitchelton-Scott) setzen.

16:36 

Pogacar hat neben dem gelben Trikot, dem Trikot des besten Jungprofis und dem Bergtrikot auch drei Etappensiege auf der Habenseite. Das ist der Bestwert dieser Tour. Die bereits erwähnten van Aert und Kragh Andersen könnten heute zu ihm aufschließen. Wahrscheinlicher ist aber, dass dies Caleb Ewan gelingt, der hier alles in allem der schnellste Sprinter war. Und auf eine Massenankunft muss man sich heute einfach einstellen.

16:33 

Damit ist UAE auch abgesehen von den drei Sondertrikots, die die Equipe hier abräumt, auch bei den Etappensiegen führend. Gleich viermal schlugen die Jungs mit den weiß-roten Trikots und den schwarzen Hosen zu. Gleichziehen können heute noch die Teams Jumbo-Visma und Sunweb, die auf je drei Tageserfolge kommen. Jumbo müsste dann auf van Aert setzen, der im Sprint aber nicht zu den Top-Favoriten zählt. Oder büxt er kurz vorm Ziel aus? Auch nicht so wahnsinnig wahrscheinlioch. Sunweb könnte auf Cees Bol setzen, doch seine Endschnelligkeit scheint im Laufe der Tour - nach vielversprechendem Anfang - versiegt sein. Vielleicht macht es Kragh-Andersen als Solist? Dann wäre er nach Erik Decker der erste Teilnehmer, der weder Sprint- noch Berg- noch Zeitfahrspeizialist und auch kein Rundfahrer ist, und trotzdem drei Tagessiege während einer Tour abschießt.

16:29 

Dies sind die Tagessieger dieser Tour de France: 1. Etappe: Alexander Kristoff (UAE-Emirates); 2. Etappe: Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step); 3. Etappe: Caleb Ewan (Lotto-Soudal); 4. Etappe: Primoz Roglic (Jumbo-Visma); 5. Etappe: Wout van Aert (Jumbo-Visma); 6. Etappe: Alexej Lutsenko (Astana); 7. Etappe: Wout van Aert (Jumbo-Visma); 8. Etappe: Nans Peters (Ag2r-La Mondiale); 9. Etappe: Tadej Pogacar (UAE-Emirates); 10. Etappe: Sam Benett (Deceuninck-Quick Step); 11. Etappe: Caleb Ewan (Lotto-Soudal); 12. Etappe: Marc Hirschi (Sunweb); 13. Etappe: Daniel Felipe Martinez (Education First); 14. Etappe: Sören Kragh Andersen (Sunweb); 15. Etappe: Tadej Pogacar (UAE-Emirates); 16. Etappe: Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe); 17. Etappe: Miguel Angel Lopez (Astana); 18. Etappe: Michal Kwiatkowski (Ineos-Grenadiers); 19. Etappe: Sören Kragh Andersen (Sunweb); 20. Etappe: Tadej Pogacar (UAE-Emirates).

16:18 

Die meiste Tempoarbeit bei dieser Tour verrichtete Jumbo-Visma mit 23,9 Prozent. Bora und Bahrain-McLaren folgen auf den Plätzen zwei und drei. Den 4. Platz in dieser Statistik teilen sich Ineos-Grenadiers und Deceuninck-Quick Step (mit 7 Prozent).

16:16 

Max Walscheid (NTT) quatscht ein Bisschen mit Sam Bennett. Was er ihm wohl sagt? Und was der Mann in Grün wohl antwortet? "Mensch, dem Sagan hast Du's aber gezeigt." "Wart's ab, vielleicht fährt Bora mich heute doch noch aus dem Zeitlimit..."

16:14

Tour-Chef Christian Prudhomme schwenkt die Startfahne. Und keinen interessiert's ...

Video - Traumkulisse in Paris: Das Tour-Finale auf den Champs Elysées

01:08
16:13 

Jetzt löst sich auch das Team um den Mann in Grün, Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step) ein Stück vom Feld. Tja, und mehr Mannschaften mit Sondertrikot-Trägern gibt es nicht, denn Pogacar ist auch Bergkönig und bester Jungprofi dieser Tour.

16:08 

Noch fehlen aber ein paar Hundert Meter bis zum scharfen start - der heute aber nicht wirklich scharf sein wird. Attacken dürften wir nicht sehen. Das hatten wir ja schon einmal - es war, glaube ich, die 5. Etappe, als einfach niemand versuchte, vorn raus zu fahren.

16:04 

Die verbliebenen UAE-Profis - es sind derer fünf - nehmen Tadej Pogacar quasi in die Mitte und fahren ein Stück voraus. Wer hätte das gedacht - der 21-jährige Slowene dreht am letztern Tour-Wochenende alles auf den Kopf und entthront Primoz Roglic (Jumbo-Visma), der schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

16:03 

Radprofi musste man sein! Sonneschein pur, das Tempo langsamer als das eines Seniorenausflugs. Und das Ziel sind die Champs-Elysées.

INFO 

Anpfiff ist heute um 16 Uhr. Doch selbst nach dem scharfen Start wird erst einmal lockeres Rollen angesagt sein - Angriffe vor den Stadtgrenzen von Paris gelten als streng tabu. Und nach drei Wochen Rennen quer durch Frankreich haben sich die Jungs auch etwas Schaulaufen verdient. Das Ziel erreicht das Feld zwischen 18.50 und 19.08 Uhr. Die ganze Etappe verfolgen wir im LIVE-Ticker. Und hier ist die detaillierte Etappenvorschau:

INFO 

Bereits nach 13.5 Kilometern wird der letzte Bergpreis (4. Kategorie) dieser Tour abgenommen. Wahrscheinlich ahnten die Organisatoren im Vorfeld, dass der Kampf ums Bergtrikot eng ausgeht - doch nach Tadej Pogacars (UAE-Emirates) brachialem Sieg von gestern hat dieser Hügel keine Relevanz mehr. Ich tippe darauf, dass sich ein Franzose dieses Pünktchen sichert - entweder Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) oder Benoit Cosnefroy (Ag2r-La Mondiale), der das Bergtrikot ja eine ganze Weile auf den Schultern hatte. Die letzte Zwischensprintwertung befindet sich bei Kilometer 82 und damit kurz nach der dritten Zielpassage. Dort geht es zumindest um wesentlich mehr Preisgeld - doch auch die Punktwertung ist eigentlich entschieden, obwohl rein rechnerisch noch ein Trikotwechsel möglich ist.

Video - Tour-Strecke, 21. Etappe: Das Finale auf dem Champs-Élysées

01:10
INFO 

Herzlich willkommen zum letzten Akt des Dramas Tour de France 2020. Die 21. Etappe führt das Peloton über 122 Kilometer von Mantes-la-Jolie nach Paris, wo auf den Champs-Elysees der letzt Tagessieger dieser Austragung ermittelt wird. Nach 66 Kilometern Schaulaufen begeben sich die verbliebenen 146 Teilnehmer auf den Rundkurs um den Arc de Triomphe, der zehnmal zu absolvieren ist. Sobald die Profis diesen Bereich unter die Räder nehmen, dürfte es Attacken hageln. Denn auch heute wollen Ausreißer versuchen, dem Feld ein Schnippchen zu schlagen - so, wie es zum Beispiel Alexander Vinokourov im Jahr 2005 tat, als er allein vor der jagenden Meute ins Ziel rauschte.

Video - Krimi in Paris: Das Zeitfahr-Drama 1989 mit Lemond und Fignon

01:26