“Ich gehe immer noch gerne an meine Grenzen. Wenn man sich dem Ende seiner Karriere nähert, will man das Beste draus machen. Die zweite Hälfte 2021 war natürlich schwierig, aber bis zu meinem Sturz bei der Tour de France war ich wahrscheinlich in der besten Form meines Lebens“, betonte Thomas.
Belege dafür waren die Leistungen in der Vorbereitung auf die Frankreich-Rundfahrt: einem dritten Gesamtrang bei der Katalonien-Rundfahrt ließ Thomas den Gesamtsieg bei der Tour de Romandie und einen Etappenerfolg beim Critérium du Dauphiné folgen, das er zudem auf dem dritten Platz des Schlussklassements beendete.
Es folgte die aufgrund der Verletzung missratene Tour, bei der sich der Waliser dennoch auf Rang 41 bis nach Paris kämpfte. Danach kamen enttäuschende Olympische Spiele, wo er das Straßenrennen vorzeitig beenden musste und im Zeitfahren nur Rang zwölf belegte.
Vuelta a España
Teamchef rechnet bei Vuelta mit Evenepoel: "Strecke sollte ihm liegen"
19/12/2021 AM 00:28
Auch bei der Benelux Tour erreichte Thomas nicht das Ziel, gleiches galt für seinen Saisonabschluss beim Giro della Toscana.

Thomas freut sich auf das Abenteuer Ardennenklassiker

Nun will der Allrounder, der 2007 Profi beim Zweitdivisionär Barloworld wurde, seit der Gründung seines Ineos-Teams - im Jahr 2010 unter dem Namen Sky - mit von der Partie ist und insgesamt 24 Siege in fast ausschließlich großen Rennen feierte, nochmals zeigen, was in ihm steckt.
Und dass er auch noch für Überraschungen gut ist, zeigte Thomas bei der Benennung seiner Ziele für 2022: Neben seiner dann zwölften Tour de France stehen die Ardennenklassiker ganz oben auf seinem Plan. “Die bin ich ja noch nie so richtig angegangen. Das ist spannend und neu für mich, und dann werde ich hoffentlich zur Tour gehen, um dort eine große Rolle zu spielen“, kündigte Thomas an, nach Platz eins vor drei Jahren und Rang zwei 2019 erneut das Podium in Angriff nehmen zu wollen.
In den beiden vergangenen Wochen absolvierte der Routinier das erste Trainingscamp für 2022, bei dem er auch seine sieben neuen Teamkollegen kennenlernte, zu denen der junge Deutsche Kim Heiduk und Rückkehrer Elia Viviani gehören. “Die Stimmung im Camp auf Mallorca Camp fühlt sich mit vielen jungen, neuen Jungs und frischen Gesichtern im Vergleich zu den letzten Jahren anders an. Alle freuen sich darauf, gemeinsam voranzukommen und enger zusammenzuarbeiten. Da möchte ich eine Schlüsselrolle spielen“, fügte Thomas an.
Das könnte Dich auch interessieren: Vuelta 2022 präsentiert: Bergiger Parcours von Utrecht nach Madrid
Direkt zu radsport-news.com

Wintertraining mit Datenunterstützung: Eisel trifft Mohoric

WM
WM-Strecke 2022: Eine Angelegenheit für Alaphilippe & Co.
11/12/2021 AM 15:23
Tour de France
Hektische 3. Etappe fordert prominente Opfer - die Highlights
28/06/2021 AM 16:19