John Degenkolbs Etappensieg bei der Tour de France 2018: Triumph und Tränen nach Kopfsteinpflaster-Ritt

Die Kopfsteinpflaster-Etappen der Tour de France sind zuletzt Beute für die deutschen Fahrer geworden. Im Jahr 2015 stürmte Tony Martin zu einem Solo-Sieg und ins Gelbe Trikot, danach siegte John Degenkolb 2018 mit großen Emotionen. Für ihn war es der erste Tour-Etappenseg nach vielen vergeblichen Anläufen und dem schweren Trainingsunfall 2016, der seine Karriere fast beendet hätte.

John Degenkolb jubelt über seinen Etappensieg bei der Tour de France 2018

Fotocredit: Getty Images

Für Degenkolb also eine doppelte Erlösung und der größte Erfolg neben seinen Klassiker-Triumphen bei Paris - Roubaix und Mailand - Sanremo im Frühjahr 2015.
Im Ziel übermannten ihn dann die Emotionen und auch im Siegerinterview konnte er die Tränen nicht zurückhhalten - bewegende Momente auch für die Fans, die mit ihm gelitten und gefiebert hatten.
Bei seiner inzwischen achten Tour de France gehört Degenkolb nicht mehr zu den ganz großen Favoriten auf den Tagessieg in Arenberg, doch unterschätzen sollte ihn keiner, unterstreicht Eurosport-Experte Jens Voigt:
"Form kommt und geht, aber Klasse bleibt! Johns Erfolge bei Paris - Roubaix, Mailand - Sanremo oder eben bei der Tour sprechen für sich. Er ist physisch nicht mehr so stark wie früher, aber wenn das Rennen nur etwas für ihn läuft, darf man ihn auf gar keinen Fall abschreiben."
Alle Emotionen der Kopfsteinpflaster-Etappe 2018 hier im Video:
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung