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Nairo Quintana will UCI-Urteil anfechten - Kolumbianer überrascht von Tramadol-Nachweis und Tour-Disqualifikation
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Publiziert 18/08/2022 um 09:54 GMT+2 Uhr
Auf Twitter hat Nairo Quintana (Arkéa-Samsic) die Einnahme des verbotenen Opioids Tramadol bestritten. Der Radsportweltverband UCI hatte zuvor bekanntgegeben, dass der Kolumbianer während der Tour de France zwei Mal positiv auf Tramadol getestet worden war. Dabei handelte es sich um einen Verstoß gegen die sogenannten UCI Medical Rules, aber um kein Dopingvergehen.
Nairo Quintana will das Urteil der UCI anfechten
Fotocredit: Getty Images
Der Sechste der diesjährigen Tour de France wurde nachträglich disqualifiziert.
"Die Mitteilung der UCI kam für mich überraschend. Ich bestreite entschieden, dass ich dieses Medikament eingenommen habe. Ich habe Tramadol in meiner gesamten Karriere noch nie verwendet", behauptete Quintana nun.
Weil das Mittel nicht auf der Dopingliste steht, wird der zweimalige Grand-Tour-Sieger nicht gesperrt.
Quintana bleibt im Vuelta-Aufgebot seines Teams, das in einer dünnen Mitteilung lediglich die Meldung der UCI bestätigte, darüber hinaus aber keinen weiteren Kommentar abgeben wollte.
Quintana bestätigt Vuelta-Teilnahme
"Ich möchte noch einmal betonen, dass ich die Vuelta fahren werde. Auf dem Rad werde ich für mein Team, mein Land und meine Anhänger mein bestes Gesicht zeigen“, schrieb der 32-Jährige, der bereits am offiziellen Foto-Termin für die am Freitag in Utrecht beginnende 77. Spanien-Rundfahrt (19. August bis 11. September live auf Eurosport und discovery+) teilgenommen hat.
Seine Disqualifikation bei der Tour will Quintana anfechten. "Mit meinem Anwaltsteam bereiten wir jetzt meine Verteidigung vor", kündigte er an.
Für einen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS haben der Südamerikaner und sein Team zehn Tage Zeit.
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Quelle: Eurosport
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