Tour de France 2022: Neuer Zeitfahrhelm sorgt für Spott im Netz - Lord Helmchen lässt grüßen

Es war ein spektakulärer Auftakt in Kopenhagen: Der Sieg von Yves Lampaert (Quick-Step Alpha Vinyl) überraschte die Fans am ersten Tag der 109. Tour de France. Doch nicht nur deshalb standen er und sein Team im Fokus. Auch einer der Partner des Rennstalls sorgte für Aufmerksamkeit: "Specialized" präsentierte einen neuen Zeitfahrhelm - und erntete in den sozialen Medien nicht nur Begeisterung.

Peter Sagan

Fotocredit: Getty Images

Der nagelneue Helm mit Visier, der von den meisten durch die US-Firma ausgestatteten Fahrern in Kombination mit einer Sturmhaube getragen wurde - "Specialized" stattet neben Quick-Step Alpha Vinyl auch Bora-hansgrohe und TotalEnergies aus - erinnerte an diverse Helm-Kreationen verschiedener Science-Fiction-Filme und wurde zum Steilpass für die Meme-Künstler der Sportwelt.
Doch nicht nur das fiel im Zusammenhang mit dem neuen Aerodynamik-Gimmick auf. Auch aus sportlicher Sicht gelang der Marketing-Coup, den Helm beim Tour-Start zu präsentieren, nicht wirklich gut.
Ausgerechnet Lampaert, der das Zeitfahren gewann, trug nicht das neue Modell mit Visier, sondern startete in Kopenhagen mit dem klassischeren alten Zeitfahrhelm aus dem Hause "Specialized" - in Kombination mit normaler Brille.
Und der Belgier war bei weitem nicht der einzige "Specialized"-Fahrer, der sich so entschied. Unter anderem war auch der Deutsche Zeitfahrmeister Lennard Kämna (Bora-hansgrohe) mit dem klassischeren Setup.
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Lampaert krallt sich Gelb, Pogacar in Lauerstellung

Quelle: Eurosport

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