Tour de France 2022 - Tom Pidcock sorgt für Furore: Der Alleskönner sorgt für Unterhaltung übers ganze Jahr
VonFelix Mattis
Publiziert 15/07/2022 um 17:37 GMT+2 Uhr
Tom Pidcock hat am Donnerstag begeistert. Der Brite vom Team Ineos Grenadiers gewann die Königsetappe der Tour de France in L'Alpe d'Huez nach einem beeindruckenden Parforceritt, während dem er gleich mehrere Qualitäten offenlegte: bergab wie bergauf. Wohin der Weg des 22-Jährigen noch alles führen wird, ist kaum absehbar. Denn Pidcock kann fast alles - und beweist das übers ganze Jahr.
Einer fürs Gelbe Trikot? Velo Club stellt Shootingstar Pidcock vor
Quelle: Eurosport
Tom Pidcock hat für das Jahr 2022 einen großen Traum, ein großes Ziel: Der Brite würde gerne schaffen, was der Französin Pauline Ferrand-Prevot vor sieben Jahren gelang.
Er will die Regenbogentrikots als Weltmeister in drei Disziplinen gleichzeitig halten - im Cross, auf der Straße und mit dem Mountainbike.
Den Cross-Titel errang er bereits am 30. Januar in Fayetteville (USA).
Der Sieg mit dem Mountainbike soll am 28. August im französischen Les Gets folgen und die Straßen-WM findet am 25. September in Wollongong in Australien statt.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/01/30/3300784-67495948-2560-1440.jpg)
Als Überflieger zu Gold: Pidcock dominiert Cross-WM
Quelle: Eurosport
Pidcock: Einer für die ganz großen Rundfahrten?
Es wird sehr schwer, dieses Triple zu schaffen. Doch Pidcock ist alles zuzutrauen. Schwere Eintagesrennen sind bislang sein Metier. Top-Resultate wie Rang zwei beim Amstel Gold Race 2021, als er Wout Van Aert nur im Foto-Finish unterlag, hat er schon einige eingefahren.
Die Frage ist, wie weit es der Brite in Zukunft auch bei großen Rundfahrten bringen kann. Im Gegensatz zu den beiden anderen Multi-Disziplin-Alleskönnern Wout Van Aert und Mathieu van der Poel ist Pidcock deutlich leichter. Das Hochgebirge ist für ihn kein rotes Tuch - spätestens durch seinen Sieg in L'Alpe d'Huez sollte das jedem klar geworden sein.
Doch auch vorher war dieses Talent bereits bekannt. Nicht umsonst gewann Pidcock vor zwei Jahren den sogenannten Baby Giro, die U23-Variante des Giro d'Italia. "Er sollte sich überlegen, ob er in den nächsten Jahren nicht auch mal die Gesamtwertung anvisiert", sagte Eurosport-Experte Jens Voigt. "Denn so wie er abfährt, kann er da ja einiges herausholen, auch wenn er bergauf mal Zeit verliert."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/07/14/3410458-69689328-2560-1440.jpg)
Nicht nachmachen! Pidcock rast halsbrecherisch den Galibier hinunter
Quelle: Eurosport
Pidcock sorgt mit halsbrecherischem Manöver für Aufsehen
In der Abfahrt vom Col du Galibier holte Pidcock am Donnerstag fast zwei Minuten auf die Spitzengruppe des Tages auf und fuhr nicht nur an sie heran, sondern auch an ihr vorbei und ihr davon.
Seine besonders gute Fahrtechnik kommt sicherlich auch vom ständigen Umgang mit verschiedenen Fahrradtypen - auch im Gelände. Immerhin wurde der Brite im vergangenen Sommer Olympiasieger mit dem Mountainbike in Tokio. Duelle mit Van der Poel wird er sich auch in Zukunft liefern.
Die packenden Mountainbike-Rennen gibt es ab 2023 live bei Eurosport 1, bei discovery+ und bei Eurosport auf Joyn!
Das könnte Dich auch interessieren: Drei Dinge, die auffielen: Pidcock ist wie Messi und Geschke jetzt ein Kapitän
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/07/14/3410610-69692368-2560-1440.png)
Highlights: Große Pidcock-Gala und vergebliche Pogacar-Angriffe
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung