Der 23-Jährige wurde 2019 Profi, fuhr in seinem ersten Jahr die Spanien-Rundfahrt und beendete sie als Gesamtdritter, bevor er 2020 und 2021 jeweils die Tour gewann.
"Vielleicht werde ich nächste Saison die Tour und die Vuelta fahren und dann kann ich in den kommenden zwei oder drei Jahren den Giro und die Tour fahren. Ja, das ist eine Möglichkeit", so Pogacar.
Hintergrund ist, dass es sich meist als sehr schwer herausstellt, zwei Grand Tours hintereinander zu bestreiten. Selten schaffen es Fahrer, dann bei beiden Rennen voll konkurrenzfähig zu sein. Da es für Pogacar aber weiterhin am wichtigsten ist, die Tour de France im Juli zu gewinnen, wäre ein Giro-Start im Mai ein Risiko.
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Die Vuelta an die Tour anzuhängen wäre hingegen unproblematischer, weil dann die Spanien-Rundfahrt lediglich eine Art Zugabe wäre und vorher der Formaufbau sehr gezielt auf Frankreich ausgerichtet werden könnte.

Vegni will Pogacar zum Double-Versuch motivieren

Vegni hatte zu Wochenanfang in einem Interview mit der "Gazzetta dello Sport" gesagt, dass es seiner Meinung nach keinen großen Unterschied mache, ob ein Fahrer die Tour de France drei oder viermal gewinne.
Der Giro-Boss ist natürlich der Meinung, dass es den Palmares eines Radprofis eher schmücke, alle drei großen Rundfahrten gewonnen zu haben.
Außerdem sagte er: "Schade, dass niemand den Ehrgeiz hat, das Giro-Tour-Double zu gewinnen. Wenn ich mich nicht irre, war Marco Pantani der letzte, der erfolgreich war. Vielleicht ist es also an der Zeit, dass ein Fahrer seinen Namen dieser Ehrenliste hinzufügt."
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