Tour de France - Tadej Pogacar wird Jonas Vingegaard bei Bergankunft auf 15. Etappe in den Alpen nicht los

Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard haben ihr Duell auch bei der Bergankunft auf der 15. Etappe der Tour de France in den Alpen weitergeführt. Der Slowene attackierte den Dänen am Schlussanstieg mehrfach, doch der Träger des Gelben Trikots konnte beiden Angriffen folgen. Damit bleibt ihr Abstand weiter bei zehn Sekunden. Den Etappensieg holte sich als Ausreißer der Niederländer Wout Poels.

Highlights: Showdown der Stars am Berg - Poels siegt vor Van Aert

Quelle: Eurosport

Jumbo-Superstar Wout Van Aert konnte nicht gegenhallten und wurde mit über zwei Minuten Rückstand Zweiter im Ziel der Bergwertung der 1. Kategorie auf 1372 Metern Höhe.
Pogacar (UAE) und Vingegaard (Jumbo) kamen mit 6:04 Minuten Rückstand im Tagesergebnis in Saint-Gervais Mont-Blanc an und gehen mit ihrem minimalen Abstand in der Gesamtwertung in den Ruhetag. Die gestern noch so umkämpften Zeitgutschriften waren heute schon vergeben, als die beiden großen Rivalen auf die Zielgerade kamen.
"Diese Duelle, die wir uns liefern, werden jeden Tag besser und besser", sagte Vingegaard, "heute war es ein Unentschieden. Ich bin durchaus zufrieden."
"Natürlich hätte ich gerne einen Vorsprung, aber mit einem Gegner wie Jonas ist das nicht so einfach", sagte Pogacar, der sich vom einzigen Einzelzeitfahren der Tour am Dienstag viel verspricht: "Dort wird es denke ich größere Abstände geben." Vingegaard versprach, dort "alles raushauen" zu wollen.

Tour de France: Bora-Duo verliert an Boden

Emanuel Buchmann verlor nach einem Sturz in der letzten Abfahrt zwei Plätze im Klassement und ist jetzt 15. (+29:50), Bora-Kapitän Jai Hindley verlor eine Position und ist nun Fünfter (+6:38). "Das war heute wieder ein brutal schwieriger Tag und offensichtlich nicht mein bester", sagte er Australier. "Es ist schwer zu sagen, inwieweit der Sturz von gestern eine Rolle gespielt hat, aber ich habe auch heute sehr gelitten. Das Podium ist eigentlich noch nicht weit weg, aber ohne meine Bestform spielt das keine Rolle."
Pech hatte der Österreicher Felix Gall vom ag2r-Rennstall, den ein Defekt im Finale stoppte und der so aus den Top Ten rutschte.
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Spannendes Finale: Pogacar versucht's - doch Vingegaard bleibt dran

Quelle: Eurosport

Tour de France: Massensturz durch Fan

Ein neuer Massensturz hatte auch auf der 15. Etappe für Aufregung gesorgt: Ein Zuschauer löste den Crash bei einer Ortsdurchfahrt aus, zum Glück musste zumindest kein Fahrer das Rennen als Konsequenz aufgeben. Gleich drei Teamkollegen von Vingegaard waren betroffen, konnten aber allesamt die Etappe fortsetzen.
Indirekt sorgte der Sturz auch für eine Vorentscheidung auf der Etappe, denn als das Feld auf die gestürzten Fahrer wartete, konnte sich die zuvor an der kurzen Leine gehaltene große Ausreißergruppe des Tages absetzen und mehrere Minuten herausfahren.
Dort war nicht nur Nils Politt vertreten, sondern neben dem Deutschen auch noch seine zwei österreichischen Bora-Teamkollegen Marco Haller und Patrick Konrad. In der schweren Schlussphase des Rennens aber hatte das Trio mit der Entscheidung nichts mehr zu tun. Am Schlussanstieg ließ Poels (Team Bahrain) seine letzten Begleiter stehen und fuhr mit 35 Jahren seinem ersten Tour-Etappensieg entgegen.
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Nächster Sturz-Schock: Zuschauer löst schweren Massencrash aus

Quelle: Eurosport

Tour de France: Zeitfahren nach Ruhetag

Neuer Spitzenreiter in der Bergwertung ist der Italiener Giulio Ciccone (Lidl-Trek), der an den ersten der fünf Anstiege auf den 179 Kilometern aus der Spitzengruppe heraus genügend Zähler sammelte, um Vingegaard in diesem Klassement abzulösen. Allerdings ist Neilson Powless (EF) punktgleich mit ihm, was ein spannendes Duell auch in diesem Klassement in der letzten Tour-Woche verspricht.
Nach dem zweiten Ruhetag der Rundfahrt geht das Rennen am Dienstag mit dem einzigen Einzelzeitfahren dieser Tour weiter: Anspruchsvolle 22 Kilometer in den Alpen warten dann im Kampf gegen die Uhr auf die Favoriten.
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Stage 16 profile and route map: Passy - Combloux

Quelle: Eurosport

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