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Tour de France - Vorschau, 6. Etappe: Auf dem Weg nach Cambasque erwarten die Fahrer mächtige Berge in den Pyrenäen
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Publiziert 05/07/2023 um 19:36 GMT+2 Uhr
Die 6. Etappe der Tour de France stellt das Peloton am Donnerstag zum Abschluss der Pyrenäen vor die nächste große Herausforderung. Das 144,9 Kilometer lange Teilstück von Tarbes nach Cauterets-Cambasque führt über die berüchtigten Pyrenäenpässe Col d’Aspin (1. Kategorie) und Col du Tourmalet (HC). Zum Abschluss wartet auf die Fahrer die erste Bergankunft der diesjährigen Rundfahrt.
Stage 6 profile and route map: Tarbes - Cauterets-Cambasque
Quelle: Eurosport
Die Tour de France macht in diesem Jahr an nur zwei Tagen Stationen in den Pyrenäen, eine Bergankunft darf trotzdem nicht fehlen. Das Ziel der 6. Etappe befindet sich in 1355 Metern Höhe in Cauterets-Cambasque (1. Kategorie).
Der Schlussanstieg dürfte allerdings nicht das größte Problem für die Fahrer sein, sondern eher der bergige Weg dorthin über die berüchtigten Pyrenäenpässe Col d’Aspin (1. Kategorie) und Col du Tourmalet (HC).
Nach Start in Tarbes steht nach 29,9 Kilometern die Côte de Capvern-les-Bains (3. Kategorie, 5,6 Kilometer lang, 4,8 Prozent steil) als erste Bergwertung des Tages an.
Im Anschluss bleibt das Terrain zunächst flach, in Sarrancolin wird der Zwischensprint abgenommen. Das Bild ändern sich dann ab Kilometer 56: Es geht über zwölf Kilometer bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,5 Prozent hinauf zum Col d’Aspin.
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Tour de France 2023: Profil der 6. Etappe
Fotocredit: Getty Images
Anschließend folgt die Abfahrt hinunter nach Sainte-Marie-de-Campan, ehe der Col du Tourmalet beginnt: Über endlose 17,1 Kilometer geht es berghoch bis auf 2115 Meter. Nach leichterem Beginn fällt die Steigung ab Kilometer fünf nicht mehr unter acht Prozent, durchschnittlich ist der Tourmalet 7,3 Prozent steil. Am Gipfel erhält der erste Fahrer das Souvenir Jacques Goddet.
Eine fast 20 Kilometer lange Abfahrt bringt die Fahrer ins Tal nach Pierrefitte-Nestalas, wo der finale Kletterakt des Tages zur Hochebene von Cambasque beginnt. Der Schlussanstieg zieht sich über 16 Kilometer, kommt mit einer Steigung von 5,4 Prozent jedoch moderat daher – erst ab vier Kilometer vor dem Ziel steigt das Terrain auf über zehn Prozent an. Bislang stand der Anstieg nur 1989 im Programm der Frankreich-Rundfahrt, der junge Miguel Indurain holte damals hinauf nach Cauterets-Cambasque seine erste Tour-Etappe.
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Der Anstieg von Cauterets-Cambasque
Fotocredit: Eurosport
Mit dem vergleichsweise leichten Schlussanstieg sind kletterstarke Ausreißer auf dieser Etappe nicht chancenlos. Denn der Berg dürfte für die Klassementfahrer vielleicht nicht selektiv genug sein, um große Offensiven zu starten.
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Quelle: Eurosport
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