Tour de France 2024: Dylan Groenewegen jubelt in Dijon - Jasper Philipsen wird nach packendem Sprint-Finale distanziert

Dylan Groenewegen hat in Dijon die 6. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Niederländische Meister vom Team Jayco – AlUla setzte sich beim dritten Massensprint dieser Frankreich-Rundfahrt nach 163,5 km um wenige Zentimeter vor Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) durch, der dann aber wegen eines irregulären Sprints distanziert wurde. Biniam Girmay (Intermarché-Wanty) rückte auf Rang zwei auf.

Groenewegen sprintet in Dijon am schnellsten - die Highlights

Quelle: Eurosport

Dritter wurde Fernando Gaviria (Movistar) vor dem Deutschen Phil Bauhaus (Bahrain Victorious).
Der am Vortag erfolgreiche Rekord-Etappensieger Mark Cavendish (Astana Qazaqstan) musste sich in Dijon mit Rang 19 begnügen, Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) als zweite deutsche Sprint-Hoffnung wurde Neunter.
"Es ist ein großartiges Gefühl - und das im Meistertrikot der Niederlande", jubelte Groenewegen, der sich bei dieser Tour wegen seiner extravaganten Rennbrille mit schwarzer Nasenverkleidung den Spitznamen "Batman" verdient hatte, über den sechsten Tour-Etappensieg seiner Karriere. "Es hätte ein tolles Siegerbild werden könenn, aber es war viel zu knapp, um mich aufzurichten."
Das Gelbe Trikot behauptete Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). Der Slowene erreichte das Ziel, wie alle anderen aus den Top 10, zeitgleich mit dem Sieger im Hauptfeld.
Girmay sammelte als Dritter die nötigen Punkte, um das Grüne Trikot zu behaupten und Jonas Abrahamsen (Uno-X) trägt weiter das Bergtrikot während Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) bester Nachwuchsfahrer blieb.
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Millimeter-Entscheidung in Dijon: Groenewegen siegt vor Philipsen

Quelle: Eurosport

Schon vor dem Start war das Peloton gewarnt: Bei Fahrtrichtung Nord und Wind aus dem Westen wartete man den ganzen Tag auf Windkanten-Situationen. Doch in den ersten zwei Rennstunden blieb es ruhig. Der Wind war schwächer als am Morgen und die Straße zunächst meist recht geschützt.
Jonas Abrahamsen (Uno-X) sicherte sich nach zehn Kilometern den ersten und einzigen Bergpreis der 4. Kategorie und fuhr danach 15 Kilometer mit Axel Zingle (Cofidis) an der Spitze. Doch kurz vor dem Zwischensprint bei Kilometer 31 ließen sie sich ins Feld zurückfallen, wo Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) vor Biniam Girmay (Intermarché-Wanty) die 20 Punkte fürs Grüne Trikot mitnahm.
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Groenewegen nach Etappensieg: "Gestern war ich noch enttäuscht ..."

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Feld zerreißt für 10 km an der Windkante

Anschließend blieb das Peloton lange Zeit geschlossen – immer aber bei großer Anspannung und in Erwartung eines Windkanten-Angriffs. Zu dem kam es dann kurz nach Rennhalbzeit: Visma – Lease a Bike drückte auf enger Straße durch die Orte Chassagne Montrachet und Puligny Montrachet aufs Tempo und sorgte so nach der Ortsausfahrt 80 Kilometer vor Schluss für einen Riss im Feld. Schnell ging eine Lücke von 20 Sekunden auf, doch zehn Kilometer später kam das zweite Feld wieder ans erste heran.
Den Sprung ins erste Feld verpasst hatten unter anderem Felix Gall (Decathlon – AG2R), Santiago Buitrago (Bahrain Victorious), Simon Yates (Jayco – AlUla), Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) und Dylan Groenewegen (Jayco – AlUla) sowie alle Teamkollegen von Tadej Pogacar. Der Mann in Gelb aber war vorne dabei.  
Nach dem Zusammenschluss kehrte wieder Ruhe im Rennen ein und die hielt lange. Auf den letzten 30 Kilometern aber warteten viele Richtungswechsel und vor jedem Abzweig wurde wieder hart beschleunigt und um Positionen gekämpft. Trotzdem aber bleib das Feld zusammen und es lief auf den dritten Massensprint dieser Tour zu.
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Sprint-Analyse: Groenewegen siegt dank Windschatten-Schwung

Quelle: Eurosport

Den zog Philipsens Team Alpecin-Deceuninck mustergültig an und der Belgier sprintete auf der rechten Seite dem Sieg entgegen. Dabei drängte er aber Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) ab und würde dafür später von der Jury bestraft. Zum Sieg hätte es aber ohnehin nicht gereicht, weil Groenewegen auf der linken Straßenseite etwas schneller war und um wenige Zentimeter zuerst über den Zielstrich rauschte.
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De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024

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