Tour de France 2024 - Vorschau, 7. Etappe: Erstes Kräftemessen der Zeitfahr-Asse auf einem schnellen Parcours bei Dijon

Zwei Einzelzeitfahren stehen bei der Tour de France auf dem Programm. Das erste davon wartet auf der 7. Etappe etwas südlich von Dijon. Über 25,3 Kilometer geht es von Nuits-Saint-Georges nach Gevrey-Chambertin. Der Kurs beinhaltet eine kurze Steigung, ist mit viel Vollgas-Anteil insgesamt aber etwas für die absoluten Aerodynamik-Spezialisten. Ein spannender Kampf ums Gelbe Trikot erwartet uns!

Stage 7 profile and route map: Nuits-Saint-Georges to Gevrey-Chambertin

Quelle: Eurosport

Für die Favoriten auf den Tour-Gesamtsieg ist der Kampf gegen die Uhr am Freitag ein wichtiger Tag - und es ist schwer, unter ihnen einen echten Favoriten auszumachen:
Tadej Pogacar in Bestform trifft auf Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel, Zeitfahr-Olympiasieger Primoz Roglic und den Tour-Titelverteidiger, der ihn im schweren Zeitfahren im Vorjahr deutlich geschlagen hat.
Alle vier haben gute Argumente, dass man sie im Vorteil sehen könnte.
Und dann kommen auch noch einige echte Spezialisten hinzu: Den Schweizern Stefan Bissegger und Stefan Küng, dem Belgier Wout van Aert und auch Pogacars Teamkollegen Juan Ayuso und Joao Almeida sowie sogar Nils Politt ist sehr viel zuzutrauen auf diesem Kurs.
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Profil der 7. Etappe

Fotocredit: ASO

Der Parcours wurde von Eurosport-Experte Robert Bengsch im Velo Club als "ehrlich" bezeichnet: Es geht viel geradeaus, der Anstieg nach Curley zur Rennmitte ist mit 1,6 Kilometern bei 6,1 % für die Rouleure noch gut machbar - er dauert nur rund drei Minuten und ist lediglich zu Beginn etwas steiler. Insgesamt sollte es ein schnelles Rennen für die Aerodynamik-Spezialisten werden.
Allzu große Abstände unter den Klassement-Assen sollte man nicht erwarten. Aber wer einen schlechten Tag hat, kann durchaus eine Minute verlieren. "Für ganz, ganz große Abstände ist es zu kurz", meinte aber Eurosport-Experte Bernie Eisel.
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Das Zeitfahren auf der 7. Etappe: Zu kurz für ganz große Abstände?

Quelle: Eurosport

Nach dem Start in Nuits-Saint-Georges geht es zunächst um einige Kurven durch den Ort und dann ständig leicht ansteigend geradeaus westlich heraus zum ersten Zwischen-Messpunkt bei Kilometer 8,6 in Messanges.
Auch danach führt die Strecke weiter bergan, bis auf etwa halbem Weg die Cote de Curtil-Vergy (1,6 km bei 6,1 %) erreicht wird. Noch etwas weiter oben wartet 454 Meter über dem Meer und damit 211 Meter über dem Startpunkt die zweite Zwischenzeit in Curley bei Kilometer 14,4.
Was folgt ist eine recht technische Abfahrt hinunter nach Morey Saint-Denis zum letzten Messpunkt bei Kilometer 19,9. Von dort geht es geradeaus in den Zielort, wo auf den letzten zwei Kilometern aber noch vier 90-Grad-Kurven warten. Unterwegs werden drei Zwischenzeiten genommen, bevor wir im Ziel den Tagessieger und vielleicht neuen Träger des maillot jaune kennen.
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Kampf gegen die Uhr: Ullrich blickt aufs Zeitfahren voraus

Quelle: Eurosport


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De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024

Quelle: Eurosport


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