Tour de France 2025: Mathieu van der Poel erklärt nach Mega-Flucht Alpecin-Taktik mit Jonas Rickaert
Update 13/07/2025 um 18:38 GMT+2 Uhr
Mathieu van der Poel und Jonas Rickaert waren die gar nicht so heimlichen Helden der neunten Etappe der Tour de France. Die beiden Alpecin-Deceuninck-Fahrer hatten gleich vom Start weg attackiert und hätten die Flucht über 170 Kilometer beinahe noch mit dem Sieg gekrönt. Doch der niederländische Superstar wurde 800 Meter vor dem Ziel gestellt. Ein Traum sei dennoch in Erfüllung gegangen.
Highlights: Merlier fängt van der Poel noch ab, Zimmermann stürzt böse
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Van der Poel schien im Ziel keineswegs unglücklich über den verpassten zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.
Stattdessen freute sich der 30-Jährige im Interview nach dem Rennen über etwas ganz anderes: "Ich hatte mit Jonas besprochen, dass wir es heute probieren wollen. Sein Traum ist es, einmal bei der Tour auf dem Podium zu stehen. Ich wollte ihm helfen, den Preis für den kämpferischsten Fahrer zu bekommen."
Ein Unterfangen, das tatsächlich gelang. Von der Jury wurde der Belgier zum kämpferischsten Fahrer gewählt und durfte damit bei der Siegerehrung in Châteauroux auf dem Podium stehen.
Dabei hätte es durchaus noch um den Tagessieg gehen können. Als Rickaert bereits völlig entkräftet ausgeschert war, kämpfte van der Poel bis knapp 800 Meter vor dem Zielstrich noch um den Etappenerfolg. Gegen die Top-Sprinter um den schlussendlichen Sieger Tim Merlier konnte der Niederländer aber schließlich nichts mehr aussetzen.
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Van der Poel erklärt Flucht: "Versuche nicht, Grün zu gewinnen"
Quelle: Eurosport
Rickaert nach Erfolg: "Meine Tour ist fertig"
Die Auszeichnung für Rickaert war allerdings genug Grund zur Freude für den Niederländer: "Das macht mich wirklich glücklich. Das war einer seiner Träume! Wir sind dem Etappensieg noch nahegekommen. Aber wir waren beide am Limit. Es war ein sehr schwerer Tag. Die Straßen waren für ein Duo nicht sehr hilfreich und auch der Wind war gegen uns. Es ist schade, dass wir es nicht vollenden konnten, aber wir haben eine gute Show geliefert."
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Monster-Flucht belohnt: Rickaert als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet
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Rickaert selbst konnte sein Glück kaum fassen - und war nach dem Erfolg zu Scherzen aufgelegt: "Ich glaube, dass ich morgen einfach nach Hause fahre. Meine Tour ist fertig. Nein, natürlich nicht."
"Ich wollte immer auf dem Tour-Podium stehen", erklärte der Belgier weiter, "Ich habe eigentlich mehr einen Witz gemacht, dass wir vom Start weg zu zweit wegfahren sollten. Sieht so aus, als hätte er es ernst genommen. Wir sind also weitergefahren und ich bin langsam gestorben."
Ein denkwürdiger Tag für das Team Alpecin-Deceuninck - ganz ohne Etappensieg.
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Rickaert scherzt nach Monster-Flucht: "Fahre morgen heim"
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