Tour de France: Schlussetappe in Paris könnte wie bei Olympia über Montmartre führen - Radikale Änderung möglich

Die Organisatoren der Tour de France sollen einem Medienbericht zufolge über eine radikale Änderung der traditionellen Schlussetappe in Paris nachdenken. Demnach würde die Route über die Straßen des Hügels Montmartre führen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die grandiose Stimmung mit sehr vielen Zuschauern, die während der Straßenrennen der Olympischen Spiele in Paris dort herrschte.

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Quelle: Eurosport

Kopfsteinpflaster, ohrenbetäubender Lärm, Menschenmassen und eine weiße Basilika: Der Hügel von Montmartre sorgte für die stimmungsvollsten Bilder der Olympischen Straßenrennen. Wie "Le Parisien" berichtete, möchte die Tour-Organisation ASO dieses Erlebnis auch in die Schlussetappe der Grand Boucle einbauen.
Die französische Zeitung schrieb, dass bei der Polizeipräfektur von Paris bereits vor mehreren Wochen eine entsprechende Anfrage eingereicht worden sei. Das Rennen könnte demnach dreimal auf der Olympia-Strecke den Montmartre hinauf führen und damit von der eigentlichen klassischen, flachen Streckenführung abweichen.
Diese Option werde derzeit geprüft, die Präfektur habe aber wohl einige Vorbehalte bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen, die für diese Abschnitte nötig wären. Die Entscheidung wurde also noch nicht endgültig getroffen.
1975 endete die Tour de France erstmals auf den Champs-Elysées, die Änderung würde dem 50-jährigen Jubiläum besondere Würze bringen. Im Gegensatz zu dem flachen Rundkurs der Vergangenheit könnte der Montmartre auch Puncheure und andere Etappenjäger auf den Plan rufen.
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Quelle: Eurosport


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