Tour de France 2025: Tadej Pogacars Sieg wackelte nach Crash mit Visma-Auto - "War nicht sicher, ob er starten könnte"
VonJan Zesewitz
Update 17/03/2026 um 15:35 GMT+1 Uhr
Tadej Pogacar und seine Teamkollegen hatten bereits im Nachgang der Tour de France 2025 bestätigt, dass den Slowenen in der dritten Woche eine Knieverletzung plagte. Der Agent des vierfachen Tour-Siegers, Alex Carera, sagte nun im Podcast "Domestique Hotseat", dass die Kollision mit dem Teamwagen von Visma die Sorgen bei UAE Emirates-XRG vor der 18. Etappe noch einmal vergrößert hätten.
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Quelle: Eurosport
"Als er mit dem Auto von Visma zusammenstieß, war das wirklich Pech, es war eine komplizierte Situation", sagte der Berater. "Danach machten wir uns natürlich Sorgen, denn es ging ihm wirklich nicht gut."
Pogacar fuhr vor dem Start der Königsetappe zum Col de la Loze auf das Auto des Teams seines größten Konkurrenten Jonas Vingegaard auf - eine Schrecksekunde für den Mann im Gelben Trikot. Ein Zusammenhang mit der bereits vorher bestehenden Knieverletzung des Slowenen war bisher nicht bekannt.
Laut der Aussagen Pogacars und seines Teamkollegen Tim Wellens begannen die Probleme schon vorher, am Tag nach der Etappe zum Mont Ventoux. "Ich hatte Knieprobleme und begann zu zweifeln, ob ich überhaupt weitermachen kann und die Königsetappe durchstehen würde", sagte er gegenüber slowenischen Medien.
Das bestätigte auch sein Agent in dem Podcast: "Eines Tages war er sich nicht sicher, ob er überhaupt zum Start der Etappe antreten könnte ", sagte er. "Meine Aufgabe war es, ihn zu schützen, damit diese Information nicht an die Öffentlichkeit gelangte. Wenn andere Teams von seiner Verletzung erfahren hätten, hätten sie ihre Taktik ändern und aggressiver fahren können."
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Finale Furioso: Van Aert schlägt Pogacar in Paris
Quelle: Eurosport
Tour-Sieg geriet nie in Gefahr
Pogacar selbst schaffte es während der Tour ebenfalls sehr geschickt, sich nichts anmerken zu lassen. Zwar konnte er nach den Pyrenäen keine Etappe mehr gewinnen, fuhr aber auch am Col de la Loze auf den letzten 300 Metern weitere Sekunden gegenüber Vingegaard heraus.
Auch auf der letzten, am Ende nicht mehr fürs Klassement zählenden, Etappe in Paris gab er noch einmal alles und musste sich nur Wout van Aert geschlagen geben. Sein Toursieg war mit einem Abstand von 4:24 Minuten auf seinen dänischen Rivalen nie gefährdet.
"Dank seiner Erfahrung hat er diese schwierige Phase überstanden. Ohne diese Erfahrung hätte er die Tour vielleicht verloren", sagte Carera.
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Quelle: Eurosport
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