Tour de France 2025 - Wout van Aert beklagt wegen Etappe nach Hautacam Risiko durch Fans: "Wirklich erschreckend"

Wenn die Fahrer die Ziellinie bei der Tour de France überquert haben, endet meist die Reichweite der TV-Kameras. Für das Peloton ist der Tag am Ziel aber oft noch nicht vorbei, vor allem nicht bei Bergankünften. Oft müssen die Fahrer den Anstieg wieder hinunterfahren, um zu den Teambussen und den Hotels zu gelangen. Angesichts der Zuschauermassen kann es zum Sicherheitsrisiko kommen.

Mit Highspeed durch die Pyrenäen: Onboard auf der 12. Etappe

Quelle: Eurosport

So war es auch nach der Etappe nach Hautacam. "Wir hatten bisher zwei richtige Bergankünfte", berichtete Wout van Aert in "Politiken".
"Bei einer konnten wir mit Gondeln zu den Bussen abfahren, das war sicher. Nach Hautacam war es wirklich erschreckend. Ich denke, dass es schlimmer war als bei anderen Etappen in vorherigen Jahren. Der Berg war voller Menschen."
Auf dem Weg nach unten sind die Fahrer meist weniger von Begleitmotorrädern und der Polizei geschützt, zudem versuchen auch viele Fans, ins Tal hinabzukommen - oft selbst auf Rädern, was das Risiko für sie und die Fahrer zusätzlich erhöht.
"Ich denke, dass es deutlich sicherer wäre, die Menschen zehn bis 15 Minuten länger warten zu lassen", sagte van Aert. "Wir Fahrer können unsere Räder gut kontrollieren und um die Leute herumnavigieren. Aber es wird echt gefährlich, wenn Hobbyfahrer bei uns sind, um im dichten Gedränge abzufahren."
Jonas Vingegaard und andere Fahrer nutzten Trillerpfeifen während des Rückwegs von Hautacam, um auf sich aufmerksam machen zu können.

Van Aert: "Es war nicht sicher in Hautacam"

Auch Visma-Lease a Bike-Sportchef Grischa Niermann kritisierte die Situation in den Pyrenäen und konstatierte: "Die Etappe endet erst am Teambus".
Van Aert berichtete, dass die Fahrer versuchen, sich in Gruppen zusammenzuschließen, um die Abfahrt in Angriff zu nehmen und hoffen darauf, dass ein Polizei-Motorrad vor ihnen fahren kann, um Platz zu schaffen.
"Es war ganz sicher nicht sicher nach Hautacam runter", sagte er. "Außerdem hat es extrem lange gedauert, um zu den Bussen zu gelangen, weil wir so oft aufgehalten wurden. WIr sollten eine bessere Lösung finden."
Auch bei den kommenden Bergankünften in den Alpen, am Col de la Loze und in La Plagne, droht eine ähnliche Gefahr wie in den Pyrenäen.
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Quelle: Eurosport


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