Tadej Pogacar verpasst bei Tour de France Bestzeit am Schlussanstieg von Hautacam - nur Bjarne Riis war schneller

Tadej Pogacar hat bei der Bergankunft der Tour de France in Hautacam die Konkurrenz um Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz auf der 12. Etappe um über zwei Minuten abgehängt. Bei seinem Solosieg gelang dem Slowenen die zweitbeste je gemessene Zeit im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt an diesem Schlussanstieg zum Flugplatz in den Pyrenäen, der seit 1994 zum siebten Mal im Programm des Rennens stand.

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Quelle: Eurosport

Die Bergwertung der höchsten Kategorie (HC) war der erste absolute Härtetest dieser 112. Tour und machte die Kräfteverhältnisse an solchen langen Anstiegen unmissverständlich deutlich.
Durch seine frühe Attacke, die von Teamkollege Jhonatan Narváez mit Höchsttempo vorbereitet wurde, war Pogacar von Beginn der Steigung an auf Rekordtempo. Dieses konnte er aber nicht bis ins Ziel halten - knapp eine halbe Minute fehlte ihm letztlich zur Bestzeit.
Diese bleibt damit weiter beim Dänen Bjarne Riis vom Team Telekom, der auf dem Weg zu seinem Tour-Sieg 1996 die damals 16. Etappe im Gelbe Trikot als Solist vor dem Festina-Duo Richard Virenque (Frankreich) und Laurent Dufaux (Schweiz) gewann. Alle drei waren tief in die Dopingaffären jener Zeit verstrickt, ebenso wie viele andere der Fahrer in der Topliste des Anstiegs.
Vingegaard wiederum, der die zuvor letzte Etappe nach Hautacam bei der Tour 2022 gewonnen hatte, war seinerzeit rund anderthalb Minuten langsamer als Pogacar am Donnerstag.
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Analyse: Pogacar hat Plan geändert - und wurde selbst überrascht

Quelle: Eurosport


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