Tour de France 2025 - Veranstalter warnen die Zuschauer wegen riskanten Verhaltens: "Tut einfach nichts Dummes"
Update 23/07/2025 um 12:24 GMT+2 Uhr
Die Zuschauer und Fans bei der Tour de France sind weiterhin Thema. Nachdem es in den vergangenen Jahren schon immer wieder zu Zwischenfällen bei der Frankreich-Rundfahrt gekommen war, bleibt auch die 112. Ausgabe davon nicht verschont. Zuletzt wurde gar ein Zuschauer von einem Team-Auto angefahren. Daraufhin meldete sich der Tour-Veranstalter via X zu Wort und warnte das Publikum eindringlich.
Immer wieder sieht man bei der Tour de France Zuschauer auf der Straße
Fotocredit: Getty Images
"Tut einfach nichts Dummes", so die glasklare Botschaft auf dem "Le Tour"-Account an die Zuschauer an der Strecke des wichtigsten Radrennens der Welt. "Die Sicherheit geht alle etwas an."
Damit spielte die veranstaltende Amaury Sport Organisation (A.S.O.) auf einige riskante Aktionen der Fans an, die sowohl das Peloton als auch alle anderen gefährdeten.
Eingeleitet wurde die Mahnung mit dezidierten Handlungsanweisungen, die das Feld der Tour de France schützen sollen.
"Berührt die Fahrer nicht. Benutzt keine Fackeln. Behaltet das Phone hinter den Absperrungen. Steht nicht auf den Straßen. Behindert die Fahrer nicht mit Fahnen."
Dazu postete die A.S.O. ein Video, das eine Zuschauerin zeigt, die für ein Foto den Fahrern gefährlich nahekam.
Fan umgefahren, Kritik von van Aert
Zuletzt wurden viele der Hinweise der Veranstalter ignoriert, sodass es teils zu brenzligen Situationen kam.
Auf der 14. Etappe fuhr ein Team-Auto von Ineos Grenadiers einen Fan, der auf der Straße stand, unabsichtlich um. Die Szene zog eine heiße Debatte um die Sicherheit aller Beteiligten nach sich. "Es ist eine ziemlich beängstigende Erfahrung, bei der Tour de France in einem Auto zu sitzen", befand Ineos-Sportdirektor Zak Dempster.
Wout van Aert kritisierte außerdem die Situationen bei den Bergankünften, da die Profis nach der Zieldurchfahrt häufig die Berge wieder zu den Team-Bussen herunterfahren müssen. Auch dabei gebe es wohl wenig Rücksicht vonseiten der Zuschauer.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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