Tour de France 2025: Wout van Aert gewinnt Schlussetappe im Regen - Tadej Pogacar Gesamtsieger, Florian Lipowitz Dritter

Wout van Aert hat die Schlussetappe der Tour de France auf den Champs-Élysées gewonnen. Aufgrund des Regens in Paris wurden die Zeiten für die Gesamtwertung rund 50 Kilometer vor dem Ziel genommen, von diesem Zeitpunkt an stand Tadej Pogacar als Gesamtsieger vor Jonas Vingegaard fest, Florian Lipowitz wurde Gesamt-Dritter und gewann das Weiße Trikot des besten Jungprofis.

Finale Furioso: Van Aert schlägt Pogacar in Paris

Quelle: Eurosport

Wout van Aert (Visma - Lease a Bike) setzte sich bei der letzten Überfahrt der neugestalteten Schlussetappe am Anstieg von Montmartre von seinen fünf verbliebenen Mitstretern im Kampf um den Tagessieg - darunter Pogacar - ab und fuhr als Solist ins Ziel.
Zweiter wurde Davide Ballerini (XDS-Astana) vor Matej Mohoric (Bahrain Victorious). Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe erreichte das Ziel mehrere Minuten nach Van Aert, sicherte sich als erster Deutscher seit Andreas Klöden 2006 einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Der Deutsche wird hinter Pogacar und seinem großen RIvalen Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) Dritter.
"Es war ein sehr besonderer Tag", sagte Van Aert im Sieger-Interview. "Es ist etwas sehr Spezielles, wieder auf den Champs-Elysees zu gewinnen und dann auch noch, wenn es zum ersten Mal über Montmartre geht. Der Regen hat das Ganze etwas rutschig gemacht. Aber ich bin auf dem Rad geblieben und hatte tolle Unterstützung von meinen Teamkollegen. Ich muss ihnen danken, auch heute noch haben sie mir sehr viel geholfen. Ohne sie hätte ich die Etappe nicht kontrollieren können und genug Kraft gehabt, um am letzten Anstieg alles rauszuhauen."
Visma gewann die Mannschaftswertung, Jonathan MIlan (Lidl-Trek) gewann die Punktewertung vor Pogacar, der auch die Bergwertung für sich entschied.

Erst wird gefeiert, dann Rennen gefahren

Die ersten Kilometer nach dem Start von Mantes-la-Ville waren von den üblichen Feierlichkeiten geprägt, das Tempo gering. Tadej Pogacar und sein UAE Emirates-XRG-Team posierten für Fotos, die anderen Wertungstrikotträger und Teams folgten diesem Beispiel.
Erst als Paris am Horizont auftauchte, ging das Tempo im Peloton nach oben. Durch das schlechte Wetter wurde die Zeit für das Gesamtklassement vor der ersten Überfahrt des neuen Rundkurses am Montmartre genommen. Zu diesem Zeitpunkt ging Lipowitz bereits an der Seite von Quinn Simmons in die Offensive. Die beiden waren die ersten Angreifer des Tages.
Viele Fahrer nahmen Tempo raus, andere kämpften noch um den prestigeträchtigen Etappensieg. Dazu zählte vor allem auch der Träger des Gelben Trikots, der an jeder der drei Überfahrungen des Anstiegs in Montmartre zur Basilika Sacre-Coeur die Spitzengruppe verkleinerte.
Nach der zweiten Überfahrt waren nur noch sechs Fahrer vorne, darunter Pogacar und Wout van Aert. In der letzten Runde schlug die Stunde des Belgiers. Bei der letzten Überfahrt konnte er den Mann im Gelben Trikot abhängen und fuhr als Solist ins Ziel.
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Mitten auf Champs-Élysées: Lipowitz und Simmons attackieren

Quelle: Eurosport


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