Tour de France: Fan-Spektakel in Alpe d'Huez bereitet Remco Evenepoel und Paul Seixas Sorgen - "Kann Angst machen"
Die berühmte Bergankunft in Alpe d'Huez wird auf der 19. Etappe am Freitag der große Höhepunkt der Tour de France 2026. Doch das Spektakel am Schlussanstieg mit seinen 21 Kurven sorgt bei den Fahrern nicht nur für Vorfreude. Frankreichs Hoffnungsträger Paul Seixas vom dort verwurzelten Décathlon-Team blickt mit sehr gemischten Gefühlen auf die Fanmassen am Anstieg zum Wintersportort in den Alpen.
Tour-Berge: Der legendäre Anstieg nach Alpe d'Huez
Quelle: Eurosport
"Ich hoffe vor allem, in Alpe d'Huez nicht zu stürzen", gestand der 19-Jährige am Vorabend des Showdowns vor den versammelten Medienvertretern. "Es werden sehr viele Zuschauer dort sein und ich hoffe, dass alles gutgeht", so der Publikumsliebling der Gastgeber.
Es wird mit rund 500.000 Fans an den rund 13 Kilometern Anstieg gerechnet, während 800 Polizeibeamte für die Sicherheit an der Strecke sorgen sollen.
Auch Remco Evenepoel blickt dem Finale der 127,9 Kilometer mit Respekt entgegen. "Es kann einem schon etwas Angst machen, wenn man sieht, wie eng es stellenweise wird", erklärte er mit Blick auf das Spalier der euphorisierten Fans im Etappenfinale.
Sein Vorschlag, um die Sicherheit der Fahrer zu verbessern: "Bei einem so beliebten Anstieg wie Alpe d'Huez sollten besser vom Beginn der Steigung an Absperrbänder hängen und schon auf den letzten fünf Kilometer Gitter aufgestellt werden", so der Belgier vom Red Bull-Bora-hansgrohe.
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"Es war fast peinlich": Aldags besondere Erinnerungen an Alpe d'Huez
Quelle: Eurosport
Evenepoel: "Werden sehen, wie extrem es wird"
"Manchmal können die Fanmassen eine Etappe beeinflussen", so der Olympiasieger, "wenn man auf eine Attacke reagieren will, aber nicht vorbeikommt, weil man blockiert wird. Wir werden sehen, wie extrem es wird."
Für Evenepoel und Seixas ist es auf der 19. Tour-Etappe eine Permeiere: Beide sind noch nie ein Rennen in Alpe d'Huez gefahren - und auch Seriensieger Tadej Pogacar hat dort noch nicht gewonnen.
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