Tour de France 2026: Jasper Philipsen und Remco Evenepoel sprechen über Umgang mit Hass-Kommentaren auf Social Media

Nach seinem Sieg auf der 17. Etappe sagte Jasper Philipsen (Alpecin-PremierTech), dass er Instagram von seinem Handy löschen musste, weil er Hassnachrichten erhalten habe. Der Belgier erlebte bis zum Teilstück nach Voiron eine für seine Verhältnisse enttäuschende Tour und sprach von einer "mentalen Achterbahnfahrt". Auch Landsmann Remco Evenepoel kennt die Probleme mit Social Media.

Highlights: Ausreißer jubelt auf erster Alpenetappe

Quelle: Eurosport

"Ich habe damit tatsächlich auch Erfahrung, aber anscheinend gehört das heutzutage einfach dazu, weil jeder über soziale Medien so leicht mit jedem in Kontakt treten kann", sagte Evenepoel gegenüber "HLN".
Philipsen entging möglichen Attacken in den sozialen Netzwerken vor der Tour: "Man bekommt so viel Mist ab, ich habe Instagram und sowas gelöscht", sagte er nach seinem Sieg. "Ich will einfach mit meinen Teamkollegen in unserer eigenen Bubble sein."
Evenepoel ging einen ähnlichen Weg: "Ich habe Instagram auch seit zehn Tagen vor der Flandern-Rundfahrt nicht mehr. Ich sehe keinen Sinn darin und brauche es auch nicht", sagte der belgische Superstar.
Mit Philipsen versteht sich der Red Bull-Kapitän gut. Scherzhaft gab er sich sogar die Lorbeeren für den Sieg seines Landsmanns bei der Tour: "Eigentlich sollte er mir dankbar sein", sagte er über Philipsen, "denn Pedersen war weggefahren, ohne dass Jasper es bemerkt hatte. Er fuhr neben mir, und ich rief ihm zu: 'Schau, dass du wegkommst', und dann griff er an. Ich denke, ich habe sein Preisgeld verdient."
picture

Tour-Strecke, 19. Etappe: Profil und Kurs zum Showdown nach Alpe d'Huez

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung