Tour de France: Bauke Mollema schlägt Regel-Revolution vor - Niederländer hofft auf mehr Spannung und mehr Sicherheit
Update 29/07/2026 um 19:59 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat die Tour de France 2026 am Ende mit einem großen Vorsprung von 6:26 Minuten vor dem Zweitplatzierten Remco Evenepoel gewonnen. Seit der 6. Etappe der Frankreich-Rundfahrt fuhr der Slowene in Gelb, gab die Gesamtführung nicht mehr her und war praktisch uneinholbar. Deshalb hat der langjährige Radsport-Profi Bauke Mollema eine Regel-Revolution bei der Tour de France vorgeschlagen.
Siege und Show: Die besten Szenen von Pogacar bei der Tour 2026
Quelle: Eurosport
Jedes Team solle in Zukunft nur noch mit sechs statt den bis dato acht Fahrern bei der Tour de France antreten. Diesen Vorschlag stellte der Niederländer in seiner "Dagblad van het Noorden"-Kolumne vor.
"Das würde ich gerne sehen. Wen würden sie dann zu Hause lassen? Pogacar braucht auch zwei Helfer für Flachetappen. So würden sie wirklich vor die Wahl gestellt werden und könnten das Rennen niemals so gut kontrollieren", erklärte Mollema, der 2019 die Lombardei-Rundfahrt gewann.
"Vor allem nicht, wenn sie von Krankheiten oder Unfällen betroffen wären", schrieb der 39-Jährige weiter. Pogacars Team UAE Emirates-XRG hatte während der Rundfahrt immer wieder mit gesundheitlich angeschlagenen Fahrern zu kämpfen.
Neben zusätzlicher Spannung durch die kleinere Zahl an Helfern und eine andere Strategie habe der Vorschlag noch einen weiteren Vorteil: mehr Sicherheit für alle Fahrer.
Sicherheit der Fahrer könnte erhöht werden
"Ich bin vor Kurzem die Tour de Romandie gefahren, wo die Teams nur aus sieben Fahrern bestanden haben und einige WorldTour-Teams gar nicht erst angetreten waren. Wir sind im Peloton mit nur 100 Leuten gefahren. Das hat für eine komplett andere Dynamik gesorgt", sagte er. Im Vergleich: Bei der Tour de France 2026 gingen 184 Fahrer an den Start.
Während der ganzen Rundfahrt habe er in der Romandie nicht einen Sturz gesehen. "Das war wirklich wundervolles Racing", bilanzierte Mollema.
Das die Revolutionsidee Anklang findet, ist unwahrscheinlich, doch die Dominanz von Pogacar und die Sicherheit der Fahrer bleiben wichtige Themen.
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Quelle: Eurosport
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