Tour de France 2026: Cian Uijtdebroeks geht mit Fieber an den Start - Movistar sorgt sich um belgischen Kapitän

Cian Uijtdebroeks kämpft sich trotz einer Magen-Darm-Infektion durch die Tour de France 2026. Der belgische Kapitän von Movistar Team ging am Dienstag zwar an den Start der 4. Etappe, doch sein Gesundheitszustand bereitet dem Team große Sorgen. Nach Angaben seines Rennstalls lag Uijtdebroeks' Körpertemperatur unmittelbar vor dem Teilstück über 181,9 Kilometer nach Carcassonne bei 37,3 Grad.

Cian Uijtdebroeks kämpft sich durch die Tour de France 2026

Fotocredit: Getty Images

"Er hatte eine sehr schwere Nacht", sagte Movistar-Sportdirektor Jürgen Roelandts vor dem Start. "Er leidet unter Magenbeschwerden und Durchfall. Bei diesen Temperaturen ist das besonders problematisch. Und das alles bei dieser Hitze und einem solchen Tempo auf der Strecke."
Die Verantwortung liege letztlich beim Arzt. "Mit mehr als 37,5 Grad wäre er definitiv nicht gestartet. Er hatte 37,3 Grad, wir haben seine Temperatur gerade noch einmal gemessen. Das ist an der Grenze", so Roelandts.
"Hätte er 38 oder 39 Grad, wäre ein Start ausgeschlossen gewesen. Wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt. Es ist schließlich die Tour. Bei 40 Grad Außentemperatur ist es ohnehin schwierig, die Körpertemperatur niedrig zu halten", führte er aus.
Besonders die Kombination aus Magen-Darm-Beschwerden, Flüssigkeitsverlust und hohen Temperaturen macht dem Belgier zu schaffen. Entsprechend vorsichtig geht Movistar mit der Situation um.
"Das Schwierigste ist im Moment, ausreichend zu essen und zu trinken. Wir müssen die Situation ständig neu bewerten. Wenn Cian früh den Anschluss verliert, ergibt das keinen Sinn mehr", meinte Roelandts.
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Quelle: Eurosport


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