Tour de France 2026: Gibt Tadej Pogacar das Gelbe Trikot wieder ab? Dominator äußert sich bei Eurosport vielsagend

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) liegt bei der 113. Ausgabe der Tour de France seit der 6. Etappe komfortabel in Führung. Mit seinem 42-Kilometer-Solo über den Col du Tourmalet fuhr der Slowene 2:42 Minuten auf die Konkurrenten um den Dänen Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) heraus und fährt seitdem im Gelben Trikot - das er allerdings zum zweiten Mal schon wieder abgeben könnte.

Gibt Pogacar Gelb wieder ab? Superstar äußert sich vielsagend

Quelle: Eurosport

Die 9. Etappe am Sonntag (13:45 Uhr im Liveticker) führt das Peloton bei der Frankreich-Rundfahrt ins Zentralmassiv. Das hügelige Teilstück dürfte vor allem Ausreißern eine Chance auf den Tagessieg bieten.
Der Dominator selbst will sein Gelbes Trikot dabei aber wohl nicht um jeden Preis verteidigen. Im Eurosport-Interview nach der 8. Etappe, die der Beliger Tim Merlier im Sprint gewann, wurde der Slowene gefragt, ob er das Maillot Jaune wieder abgeben würde.
Die Antwort des 27-Jährigen war vielsagend: "Das kommt darauf an, wer vorne fährt." Dann fügte er hinzu: "Es wird ein großer, großer Kampf werden. Wir sind bereit für einen harten Tag"
Übersetzt dürfte das wohl bedeuten: Solange keiner seiner Konkurrenten im Gesamtklassement - also beispielsweise Vingegaard, Florian Lipowitz, Remco Evenepoel (beide Red Bull-Bora-hansgrohe) oder Juan Ayuso (Lidl-Trek) - einen Angriff auf Gelb wagen, würde Pogacar die Gesamtführung auch vorerst wieder abgeben.

Pogacar nicht mehr in Gelb? Taktik könnte Vorteile bringen

Die Vorteile vor dem ersten Ruhetag der Tour am Montag liegen auf der Hand. Die Führenden in den Klassements müssen deutlich mehr Medientermine sowie die Siegerehrungen absolvieren. Dabei geht wertvolle Zeit zur Regeneration verloren.
Ähnliches dürften Pogacar und UAE bereits auf der 4. Etappe im Kopf gehabt haben. Dort gab der Slowene die Gesamtführung an den Norweger Torstein Träen (Uno-X Mobility) ab.
Glück brachte es dem 30-Jährigen allerdings nicht. Nach einem schweren Sturz auf der 6. Etappe musste Träen die Tour mit einer Gehirnerschütterung und mehreren Rippenbrüchen beenden.
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Merlier rollt Konkurrenz von hinten auf: Die Analyse zur 8. Etappe

Quelle: Eurosport


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