Tour de France: Jonas Vingegaard meldet sich nach Aus zu Sturz und Einfluss von nächtlicher Dopingkontrolle auf Crash

Jonas Vingegaard hat nach seinem Sturz-Aus bei der Tour de France 2026 in einem Interview sowohl zu dem verhängnisvollen Crash als auch dem möglichen Einfluss der nächtlichen Dopingkontrolle darauf Stellung genommen. "Ich will mit Sicherheit den Sturz nicht darauf schieben", erklärte der Visma-Kapitän dem dänischen TV-Sender "TV2" am Abend. "Es ist ein Radrennen und da kommen Stürze vor."

Riesenschock! Sturz und Tour-Aus für Vingegaard

Quelle: Eurosport

Zwar habe die unangekündigte Dopingkontrolle um 02:00 morgens "ihm sicher nicht gutgetan, aber ich will nicht darüber spekulieren, ob sie der Grund für den Sturz war", ergänzte Vingegaard. Sein Rivale Tadej Pogacar, der ebenfalls nachts von den Testern aus dem Schlaf geholt wurde, hatte eine entsprechende Vermutung geäußert.
Zu den Umständen des Unfalls wollte er sich auch nicht festlegen. "Vielleicht macht das Motorrad einen Fehler, aber wir können uns nicht auf die Motorradfahrer verlassen. Wir müssen selbst entscheiden. Menschen machen Fehler und wir können es nicht mehr ändern."
Zwei seiner Teamkollegen hatten dem vor dem Hauptfeld fahrenden Motorrad zumindest eine Mitschuld gegeben. "Vielleicht sind wir etwas zu schnell in den Kreisverkehr gefahren", schilderte Vingegaard den Moment des Sturzes, "und dann rutscht mein Vorderrad weg und ich kann nichts machen. So sind Radrennen manchmal. ES ist unglaublich enttäuschend, aber wir können es nicht ändern."
Trotz der enormen Frustration wirkte der zweifache Tour-Sieger in dem Interview gefasst. "Es ist zum Glück nur ein gebrochenes Schlüsselbein", meinte er lächelnd.
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Vingegaard-Sturz: "Alle Träume platzen in einer Kurve"

Quelle: Eurosport


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