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Tour de France: Jonas Vingegaard in Sturz kurz vor dem Ziel verwickelt - dänischer Superstar verlor keine Zeit
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Update 09/07/2026 um 07:23 GMT+2 Uhr
Schreckmoment für Jonas Vingegaard auf der fünften Etappe der Tour de France: Der dänische Mitfavorit wurde in der Schlussphase des flachen Teilstücks in Pau in einen Sturz verwickelt. Vingegaard beendete das Rennen auf dem Rad eines Teamkollegens bei Visma-Lease a Bike und kam ohne Zeitverlust ins Ziel. Sportdirektor Marc Reef analysierte die Situation gegenüber dem Portal "Cyclingnews".
Kooij nutzt erste Sprint-Chance - Sturz reißt Feld auseinander
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"Wir hörten, dass Jonas ebenfalls in den Sturz verwickelt war oder irgendwie daran beteiligt war", sagte Reef. Vingegaard habe anschließend schnell das Rad von Victor Campenaerts erhalten. "Die Jungs waren bei ihm und am Ende sind, wie wir jetzt sehen, alle mit derselben Zeit im Ziel."
"Wir wussten, dass dort eine gefährliche Kurve mit einem Bordstein auf der rechten Seite kommt. Wir hatten das auf dem Zettel. Ich finde trotzdem, dass wir das Finale gut gefahren sind und gemeinsam präsent waren", erläuterte Reef die Situation.
Von einer möglichen Verletzung Vingegaards, der sich bereits im früheren Verlauf der Etappe wegen eines Defekts hatte zurückkämpfen müssen, berichtete Reef nicht. Der Sturz, bei dem mehrere Fahrer zu Fall kamen, hatte sich zu einem ungünstigen Zeitpunkt ereignet: Kurz vor der 5-km-Marke.
Wären die Profis auf den letzten fünf Kilometern gestürzt, hätten alle Beteiligten automatisch die gleiche Zeit erhalten. So aber musste das Visma-Team am Ende die Lücke zum Hauptfeld zufahren.
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Vingegaard verliert keine Zeit auf Pogacar
Vingegaard, der im Duell mit Tadej Pogacar seinen dritten Tour-Sieg anpeilt, beendete die Etappe letztlich als 53.
"Überall fuhren Fahrer dazwischen, daher gab es keine Lücken von drei Sekunden. Zwischen Pogacar und Jonas lagen etwa zehn Sekunden, aber mit Fahrern dazwischen, was bedeutet, dass alle dieselbe Zeit bekommen", erklärte Reef gegenüber "Sporza", warum Vingegaard keine Zeit auf Pogacar verlor.
Am Ende trennten ihn wie Pogacar und die anderen Topfavoriten 14 Sekunden vom Sprint-Sieger Olav Kooij.
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(SID)
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