Tour de France - so lief die 12. Etappe: Massensturz im Finale überschattet dritten Sprint-Sieg von Tim Merlier

Tour de France
12. Etappe | Flachetappe | Herren | 16.07.2026
Beendet
Circuit de Nevers Magny-CoursChalon-sur-Saône
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17:29
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Der erste große Massensturz im Sprint-Finale in Chalon-sur-Saone überschattet den Etappensieg-Hattrick von Tim Merlier.
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Heftiger Sturz überschattet Sprint-Finale in Chalon-sur-Saône

Quelle: Eurosport


17:26
17:26
Für Merlier war es derweil der dritte Etappensieg. Für Philipsen die x-te Niederlage. Da reicht es in diesem Jahr einfach nicht für ganz vorne. Pedersen wird am Ende noch Neunter. Damit verteidigt er Grün. Auch alle anderen Wertungstrikots bleiben bei ihren Besitzen.

Morgen geht es so langsam in die Vogesen. Der Ballon d'Alsace wartet. Bis dahin!
17:24
17:24
Im Sturz hat es vor allem Gaviria erwischt. Das sieht hart nach Schlüsselbein aus. Auch Jonas Abrahamsen von Uno-X ist heftig angeschlagen. Und da gab es noch ein paar mehr, die eine Weile auf der Straße lagen.
0 km
Finish
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Finish
Auf dem letzten Kilometer knallt es hinter der absoluten Spitze, als Fernando Gaviria die Kontrolle verliert. Es kommen aber einige Fahrer vorne durch. Unter ihnen auch Merlier! Und der gewinnt das Ding hier wieder! Vor Kooij, Philipsen, Girmay und Milan Fretin. Kanter wird Siebenter.
4 km
4 km
Die deutschen Sprinter sind im Moment allesamt gut positioniert, alle dabei. Ackermann wie Kanter und Bauhaus. Die scheinen die Lidl-Aktion gut verkraftet zu haben. Merlier hingegen ist recht weit hinten.
7 km
7 km
Jetzt formieren sich die Teams doch. Astana übernimmt das Kommando, auch Picnic - PostNL ist sehr präsent. Die Situation hat sich jetzt etwas entspannt.
10 km
Last 10 km
10 km
Last 10 km
Lidl, EF und auch Ineos sind die drei treibenden Kräfte zehn Kilometer vor dem Ziel. Es beruhigt sich einfach nicht. So wird sich hier kein Sprintzug finden. Und genau darum wird es gehen.
16 km
16 km
Jetzt ist Pedersen höchstpersönlich vorne und verlängert die Dauerattacke. Das Feld ist lang und wird auch etwas kleiner.
19 km
19 km
Auch den Klassementfahrern wird es jetzt hier ein bisschen zu heiß. Pogacar und Co. sind ganz vorne im Feld, um hier nichts anbrennen zu lassen. Kurz vor dem Feld macht weiter Simmons Druck, Romain Gregoire (Groupama - FDJ) mischt auch mit. Und auch nach der Welle beruhigt es sich nicht wirklich.
23 km
23 km
Alles wieder beisammen. Aber Lidl drückt weiter drauf. Gleich kommt die letzte Bergwertung. Die hoffen tatsächlich, hier den einen oder anderen Spriner aussortieren zu können, damit Pedersen im Finale ein bisschen weniger Konkurrenz hat.
28 km
28 km
Die Sache verfestigt sich für den Moment. Soudal - Quick-Step, vorne nicht vertreten, bolzt jetzt hinten richtig Tempo und bekommt ein wenig Unterstützung von Alpecin - Premier Tech.
32 km
32 km
Die erste Gruppe fliegt an Vesitroffer vorbei. Mir dabei sind Filippo Ganna (Netcompany - Ineos), Mauro Schmid, de anfangs schon mal attackierte, und auch Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost). Aber auch ein paar Fahrer von Picnic - PostNL oder XDS - Astana, die nur stören wollen. Aber die Lücke geht erstmal auf 20 Sekunden auf. 14 Fahrer sind es.
34 km
Attack
34 km
Attack
Schon ist es passiert! Veistroffer ist noch nicht gestellt, aber Quinn Simmons (Lidl - Trek) drückt aufs Gas und reißt mal kurz das Feld auseinander. Teamkollege Vacek fährt weiter. . Knapp 20 Fahrer haben ein Loch, dann nochmal 20 Fahrer, dann wieder ein Loch. Und dann kommt das Hauptfeld.
37 km
37 km
Langsam scheint auch Veistroffer der Sprit auszugehen. 24 Sekunden hat er noch. Das Feld müsste also langsam nochmal bremsen, wenn sie nicht zu früh aufrollen wollen und damit nochmal neue Angreifer heraufbeschwören würden.
48 km
48 km
Er ist wieder allein. Veistroffer hat nun auch Costiou hinter sich gelassen und macht wieder sein eigenes Ding.
52 km
52 km
Jonas Vingegaard muss das Rad wechseln. Zwischenzeitlich hängt er mehr als eine halbe Minute hinter dem Feld. Aber mit zwei Helfern und den Autos aus dem Konvoi kommt er problemlos wieder zurück.
60 km
60 km
Caruso und Vercher nehmen raus, Veistroffer und Costiou machen weiter. Die Gruppe hat sich halbiert.
62 km
62 km
Caruso, der älteste Profi dieser Tour mit 38 Jahren, will seine Mitausreißer hier von seiner Erfahrung profitieren lassen. Er deutet an: Lasst uns langsamer fahren. Es sind nämlich weiter nur 40 Sekunden. Das Feld wird schon bremsen. Was hält Veistroffer davon? Nichts. Er attackiert.
68 km
68 km
Soudal - Quick-Step und NSN bestimmen jetzt das Tempo im Feld, 40 Sekunden fahren sie hinter der Spitze.
Clouds
Clouds
Der Regen hat sich erstmal wieder verzoegen, doch da hängt noch eine weitere Gewitterzelle im Weg rum, die nochmal für Feuchtigkeit sorgen könnte. Für die Fahrer war der letzte Schauer aber nicht wild, keine Frage. Beinahe eine willkommene Abkühlung.