Tour de France - so lief die 4. Etappe: Mads Pedersen feiert überlegenen Ausreißersieg - Tadej Pogacar gibt Gelb ab
Tour de France
4. Etappe | Wellige Etappe | Herren | 07.07.2026
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17:55
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Auch wenn in Pedersen heute einer gewann, der sich mit zu den Sprintern zählen lässt, war das doch keine Sprintetappe. Davon gibt es morgen die erste dieser Tour. Auf der 5. Etappe mit Ziel in Pau wartet der erste Sprint Royale. Zumindest im Normalfall. Wir sind dann auf jeden Fall wieder mit dabei. Bis dahin.
17:48
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Der gereicht ihm auch zur Übernahme des Grünen Trikots von Isaac Del Toro. Nur das Bergtrikot wechselt damit die Schultern nicht und bleibt bei Baudin, das Weiße Trikot wechselt zu Vacek.
17:46
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Auch Pedersen wird an die Vuelta zurückdenken müssen. Dort feierte er im Vorjahr seinen bislang letzten Etappensieg. 2026 ist es für ihn also eine Premiere. Insgesamt ist es sein dritter Sieg bei der Tour.
17:42
17:42
Da das Peloton noch neun Kilometer zu fahren hat, lässt sich auch sagen: Traeen wird das Gelbe Trikot übernehmen. Der Norweger hatte fünf Minuten Rückstand auf Pogacar und ein paar Sekunden Vorsprung auf Quinn, die er gehalten hat. Schon bei der Vuelta 2024 trug er ein paar Tage das Leadertrikot. Zu Rot kommt jetzt Gelb!
17:39
17:39
Nein! Es wird sogar der Doppelsieg. 320 Meter vor dem Ziel wartet die letzte Kurve. Dort schnippt Vauquelin nochmal nach vorne, aber das irritiert Pedersen überhaupt nicht. Der geht aus dem Sattel, reißt sofort ein Loch, das keiner mehr schließen kann. Der Däne kann sich sogar nochmal umdrehen und sehen, wie Simmons im Duell mit Garcia sogar noch Zweiter wird.
2 km
2 km
Lidl hat alles unter Kontrolle. Geht da noch etwas schief?
5 km
5 km
Movistar versucht es weiter, kommt aber nicht weg. Es läuft hier alles auf den Sprint hinaus.
10 km
10 km
Nur noch zehn Kilometer. Die Verfolgergruppe hat die Jagd aufgegeben, nimmt Tempo raus. Vorne rollen sie dem Ziel entgegen. Garcia hatte nochmal versucht, Pedersen zu attackieren, aber das wurde relativ schnell wieder ausgebremst. Simmons lässt da keine Zweifel aufkommen.
14 km
14 km
Eine kleine Gegenwelle gibt es jetzt noch, aber danach geht es bis ins Ziel eigentlich nur noch bergab.
16 km
16 km
Der Vorsprung zwischen den ersten beiden Gruppen bleibt konstant. Damit wird der Sieger dann wohl aus der ersten kommen. Es ist weiter eine Minute bei noch 16 Kilometern.
23 km
23 km
Movistar arbeitet jetzt mit Lidl zusammen. Warum die beiden Kletterer jetzt im Flachen mit Pedersen und seinen Helfern zusammenarbeiten, wissen nur sie. Das Hauptfeld übrigens ist über elf Minuten zurück. Die lassen es heute richtig ruhig angehen.
27 km
27 km
In der Abfahrt laufen die beiden ersten Gruppen wieder zusammen. Neun Fahrer sind dort, die knapp eine Minute Vorsprung auf die erste Gruppe mit Denz, Zimmermann und sieben weitere Profis haben.
35 km
35 km
Castrillo versucht es nochmal. Marco Frigo (NSN) fährt zu ihm nach vorne. Auch Garcia fährt mit hin, Traeen auch. Es ist nicht mehr weit bis hoch, aber jetzt muss sich Lidl etwas einfallen lassen. Aber es sind nur acht Sekunden. Frigo holt die Bergpunkte.
36 km
36 km
Simmons wieder vorne. Der hat die Augen mehr hinten als vorne. Aber der Plan geht auf. Pedersen ist noch dran, ein Kilometer ist es noch bis hoch.
37 km
37 km
Es sind nur noch elf Mann in der Spitzengruppe. Lidl versucht mit Simmons ein gleichmäßiges Tempo anzuschlagen, damit Pedersen die Chance hat, es über den Gipfel zu schaffen. Movistar versucht, das zu verhindern. Raul Garcia und Pablo Castrillo wollen noch einen draufsetzen. Und das ist dann auch für Denz zu viel. Und für Vauquelin.
38 km
38 km
Während Valgren Tempo fährt, dünnt die Gruppe jetzt aus. Auch Zimmermann ist nicht mehr dabei.
40 km
40 km
Jetzt ist es doch passiert. Tratnik und Vacek verschwinden wieder in der großen Ausreißergruppe. Kirsch wird unterdessen direkt durchgereicht. Bis zur Bergwertung sind es noch fünf Kilometer.
41 km
41 km
Ohne Steinhauser wird der Abstand wieder größer, dabei waren die Verfolger auf fünf Sekunden ran. Kirsch hingegen fällt zurück. Aber Tratnik stampft weiter sein Ding durch.
43 km
43 km
Steinhauser geht nochmal für seine Teamkollegen Michael Valgren und Sean Quinn in den Wind, holt die Spitzengruppe auf zehn Sekunden zurück und nimmt dann raus. Für ihn ist der Tag gelaufen.
45 km
45 km
Der Col de Montségur (2. Kategorie) steht an, es geht bereits leicht bergauf. 30 Sekunden Vorsprung nimmt das Spitzentrio auf die Verfolger mit. Vacek macht vorne weiterhin gar nichts. Der Berg ist offiziell sieben Kilometer lang, sechs Prozent steil.
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