So lief die 8. Etappe der Tour de France: Tim Merlier gewinnt erneut im Massensprint - deutsche Sprinter geschlagen

Tour de France
8. Etappe | Flachetappe | Herren | 11.07.2026
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17:29
17:29
Dennoch gibt es bei den Trikotträgern keine Veränderungen. Damit sind die Sprintertage erstmal vorbei. Morgen wird es hügelig, ziemlich sogar. Wir sehen uns dann wieder. Bis dahin.

17:26
17:26
Bittner zeigt, dass es doch geht, er wird Fünfter hinter Philipsen. Und auch ein Tudor-Trikot ist zusehen, es ist Rick Pluimers, der Sechster wird. Für Pedersen reicht es nur zu Rang 12, weshalb sein Vorsprung in der Punktewertung doch merklich zusammenschrumpft.
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Merlier-Doppelpack! Belgier erneut nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport


17:26
17:26
Olav Kooij sprintet auch Rang drei, Jasper Philipsen fehlt erneut der Punch. Kanter wird durch van der Poel ausgebremst, kann auch nicht ausweichen, weil links neben ihm Girmay ist. Er muss einen Tritt rausnehmen und hat damit verloren. Bester Deutscher wird heute Pascal Ackermann auf Rang sieben, Kanter wird Neunter.
0 km
Finish
0 km
Finish
Das Feld kommt gut durch die letzten beiden Kurven bei 1100 und 600 Metern. Dann geht es nur noch gerade aus. Mathieu van der Poel übernimmt für Philipsen. Doch von ganz weit hinten kommt Merlier vorbeigeflogen, wo hat der die Geschwindigkeit her? Der fliegt förmlich vorbei. Girmay hat Mühe im Windschatten zu bleiben, kann das Hinterrad nur mit Mühe halten. Aber das reicht zumindest für Rang zwei. An Merlier führt kein Weg dran vorbei, der gewinnt wieder!
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Fotocredit: Getty Images

1,4 km
1,4 km
Slock ist gestellt. Jetzt wird gesprintet.
3 km
3 km
Es wird nicht reichen. Es sind nur noch zehn Sekunden, eine weitere Brücke hat Slock hier ganz viel Energie gekostet. Und Astana ist scharf, die wollen das nicht wegschenken.
4 km
4 km
Astana übernimmt jetzt. 25 Sekunden hat Slock noch. Aber es geht nochmal ganz leicht bergauf. Immerhin helfen dem Mann an der Spitze ein paar Kreisverkehre.
6 km
6 km
EIne ganz lange Gerade jetzt, leicht ansteigend. Überhaupt nicht das Terrain, dass sich Slock jetzt wünscht. Das Feld sieht ihn. Aber es hat ihn noch nicht.
9 km
9 km
Mit der alten Faustregel, eine Minute auf zehn Kilometer, wird das hier ein echter Krimi. Uno-X ist vorne, auch Lotto, aber die wollen nur stören. Dahinter fährt NSN. Alpecin und Soudal scheinen jetzt ein wenig zu pokern.
14 km
14 km
Slock hat auf den letzten Kilometern kaum etwas verloren. 14 Kilometer noch, 75 Sekunden Vorsprung. Auszuschließen ist es jetzt nicht mehr, dass das hier eine richtig enge Kiste wird.
21 km
21 km
Auch für Otruba ist der Fluchtversuch vorbei. Slock hält sich jedoch stark, hat immer noch 1:20 Minuten Vorsprung. Will er eine echte Chance haben, durchzukommen, muss er das aber noch eine Weile verteidigen.
28 km
28 km
NSN hat sich jetzt verstärkt in die Nachführarbeit eingebracht. Das Resultat: Der erste Ausreißer ist gestellt. Für Guernalec ist die Flucht vorbei.
33 km
33 km
Die drei Ausreißer machen jetzt alle ihr eigenes Ding, Slock fährt nach dem Hügel 20 Sekunden vor Otruba und nochmal zehn mehr vor Guernalec. Das Feld liegt 1:40 Minuten hinter dem Führenden.
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Fotocredit: Getty Images

40 km
Attack
40 km
Attack
Kasper Asgreen zieht etwa 13 Mann mit sich, Jonas Abrahamsen (Uno-X) attackiert dann drüber. Das Feld wird extrem lang, aber wirklich abschütteln lässt sich dort niemand, der Interesse am Tagessieg oder der Gesamtwertung hat.
40 km
Mountain cat 4
40 km
Mountain cat 4
Otruba will dieses Mal auf Nummer sicher gehen und wählt die lange Attacke. Aber nicht mit Slock, der springt zurück ans Hinterrad. Nur Guernalec bleibt auf der Strecke. Slock macht es am Ende dann wieder deutlich, weil Otruba der Saft ausgeht. Hinten im Feld ist aber auch Action. EF Education reißt hier das Feld auf.
42 km
42 km
Einen Bergpunkt gibt es heute noch zu vergeben. Und zwar in zwei Kilometern. Dieses Mal ist es nicht so eng.
50 km
50 km
50 Kilometer sind es noch bis ins Ziel. Ein gutes Stündchen also noch. Eine deutlich längere Zeit verbrachte in der zurückliegenden Woche Veistroffer vor dem Feld. Oder auch dahinter, als Unterstützer für den mittlerweile ausgeschiedenen Arnaud De Lie. Die ASO hat ihn deswegen zum besten Teamkollegen der Woche gekürt:

https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_146083.htm
56 km
56 km
Für die Sprintwertung bedeutet das insgesamt 214 Punkte für Pedersen. Zweiter ist noch Girmay mit 153 Zählern, einen weniger hat Kanter. Auf Rang vier liegt Merlier mit 143 Punkten. Und im Ziel in Bergerac gibt es heute 70 für den Sieger.
57 km
Sprint
57 km
Sprint
Slock und Otruba duellieren sich auch am Zwischensprint, der Tscheche hat dort nach einem langen Sprint die Nase vorn. Hinten im Feld ist es ebenso hart umkämpft. Astana bereitet den Sprint wieder für Kanter vor, an dessen Hinterrad sich Pedersen platziert. Zwischen beiden ist es eng, aber noch schneller ist Philipsen, der eine andere Linie gewählt hatte. 14 Zähler für den Belgier, zwölf für Kanter, zehn für Pedersen.
67 km
67 km
Es sind wieder zwei Minuten. Und bis zum Zwischensprint sind es noch zehn Kilometer. Das heißt, das Feld wird sich wieder nur mit der Restpunktzahl begnügen müssen. 14 Punkte sind maximal noch drin.