Tour de France: Tadej Pogacar in Krimi auf Schlussetappe geschlagen - Mathieu van der Poel rettet Sieg in Paris
Herzschlagfinale in Paris zum Abschluss der Tour de France: Tadej Pogacar hat den Sieg auf den Champs-Elysées verpasst, während Mathieu van der Poel in einem Krimi die 21. Etappe hauchdünn für sich entscheiden konnte. Die beiden Superstars hatten sich bei der letzten Passage des Anstiegs in Montmartre als Duo absetzen und ihren knappen Vorsprung bis auf die Zielgerade verteidigen können.
Highlights: Irres Finale auf der Schlussetappe
Quelle: Eurosport
Dort aber stellten die heranjagenden rund 20 Verfolger den Träger des Gelben Trikots, während van der Poel nochmals letzte Reserven mobilisieren konnte. Um wenige Zentimeter blieb er vor den Sprintern, bei denen Teamkollege Japser Philipsen für einen Alpecin-Doppelsieg sorgte. Mads Pedersen wurde Dritter, Max Kanter kam auf den vierten Rang.
Nach dem finalen Kraftakt lag van der Poel völlig erschöpft an den Barrieren auf dem Boulevard, bis er den Coup genießen konnte - sein Vater Adrie van der Poel war an selber Stelle einst 1982 Zweiter beim Tour-Finale gewonnen.
"Ich habe seit einem Jahr an diese Etappe gedacht, als ich damals krank zuschauen musste. Wie es jetzt gelaufen ist - es war ein Traum", sagte der Niederländer noch sichtlich gezeichnet im Siegerinterview. "Das war ein Sieg, den ich in meiner Karriere noch unbedingt holen wollte", gestand der Klassiker-Champion.
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Van der Poel: "Dachte immer, da kommt gleich ein Vorderrrad vorbei ..."
Quelle: Eurosport
Pogacar jubelte einige Meter dahinter mit ausgestreckter Hand über seinen fünften Sieg in der Gesamtwertung. Remco Evenepoel beendete seine erste Tour für das Team Red Bull-Bora-hansgrohe als Zweiter.
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Final-Drama in Paris: Van der Poel hängt Pogacar ab und rettet Sieg
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Während Pogacar seinen historischen Erfolg feierte, konnten sich Mads Pedersen (Grünes Trikot), Richard Carapaz (Bergtrikot, kämpferischster Fahrer), Isaac del Toro (Weißes Trikot) und das Team Lidl-Trek (Mannschaftswertung) über ihre Erfolge in den anderen Wertungen freuen.
Tour: Spektakel bei verkürztem Schlussakt
Die letzte Etappe war von 133 km auf nur 88,7 km gekürzt worden. Das französische Innenministerium hatte am Samstag entschieden, einen Teil der ursprünglich für die Absicherung der Schlussetappe eingeplanten Sicherheitskräfte abzuziehen. Die Einheiten sollen stattdessen die Einsatzkräfte in den von den Bränden betroffenen Regionen Frankreichs unterstützen.
Der offizielle Start erfolgte daher an der Ziellinie in Paris - und Pogacar rollte auf einem Rad in gelber Sonderlackierung an. Für Pogacar begann die Tour d'Honneur. Der Topstar klatschte gelöst mit den anderen Trägern der Wertungstrikots ab, dann posierte er freihändig fahrend Arm in Arm mit seinen Teamkollegen um den Kölner Nils Politt für Fotos.
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Arm in Arm Richtung Paris: UAE-Emirates feiert Kapitän Pogacar
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Nach zwei lockeren Runden auf den Champs-Élysées nahm das Peloton Tempo auf, ernst wurde es aber erst, als die Fahrer nach rund 40 Kilometern erstmals auf den Rundkurs am Montmartre einbogen. Es erwartete sie ein ohrenbetäubendes Spektakel: Wie schon im Vorjahr und bei den Olympischen Sommerspielen 2024 säumten Zuschauermassen die schmale Kopfsteinpflaster-Passage hinauf zur Basilika Sacré-Coeur.
Tour: Pogacar und van der Poel attackieren
Bei der zweiten von drei Überfahrten machte Pogacar ernst und lancierte mit einer kraftvollen Attacke ein Ausscheidungsfahren. Einzig Klassikerjäger van der Poel hielt das Hinterrad des Mannes in Gelb. In der Abfahrt schlossen Evenepoel und Pedersen im Grünen Trikot aber wieder auf, auch das Hauptfeld kam noch einmal heran.
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Attacke am Montmartre: Favoriten-Quartett um Pogacar reißt Lücke
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Ex-Weltmeister van der Poel attackierte seinerseits auf dem letzten Montmartre-Aufstieg, Pogacar folgte. Das Duo, das sich im Frühjahr bei Klassikern wie Mailand - Sanremo oder Paris - Roubaix umkämpfte Duelle geliefert hatte, kämpfte nach der Abfahrt im Verbund gegen die heraneilenden Verfolger.
Der knappe Vorsprung schmolz. Pogacar ließ auf dem Schlusskilometer abreißen, van der Poel rettete den Sieg mit Tigersprung um Zentimeter auf der Ziellinie.
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(mit SID)
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Del Toro im Pech: Weißes Trikot von Defekt gestoppt
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21. Etappe | FlachetappeParis → Paris / 88.7 km
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M. van der PoelBeendet
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