Tour de France: Nägel und Motoröl auf Strecke - Drama im Tour-Zeitfahren durch Reinigungskolonne in Evian verhindert

Die Tour de France ist beim Zeitfahren am Genfer See an einem Drama offenbar nur dank der engagierten Reinigungskolonne im Startort Evian entgangen. Wie der Bürgermeister eines Nachbardorfes auf Facebook postete, hatten unbekannte Täter Nägel und Hydrauliköl auf der Strecke verteilt. Dank der morgendlichen gründlichen Säuberung des Kurses konnte die 16. Etappe wie geplant durchgeführt werden.

So kam es zum Lipowitz-Sturz: "Passiert in der Hitze des Gefechts"

Quelle: Eurosport

Der tragische Sturz von Florian Lipowitz wenige Kilometer vor dem Ziel stand in keinem Zusammenhang mit der kriminellen Aktion.
Das Öl auf einer Fahrbahnseite der Rennstrecke sei in solch auffälligen Abständen verteilt gewesen, dass ein Leck bei einem Motor als Quelle eher unwahrscheinlich sei, so Nicolas Rubin, Vizepräsident des "Conseil départemental de la Haute-Savoie".
Etwas weiter habe man Nägel auf einer sehr schnellen Passage der Strecke gefunden, diese seien "sicher nicht vom Himmel gefallen". Es handle sich aus seiner Sicht eindeutig um absichtlich herbeigeführte Gefährdung Dritter, fasste der Regionalpolitiker die Situation zusammen.
Glücklicherweise waren aber schon am frühen Morgen des Renntags um 04:00 Uhr Reinigungskräfte der Stadt und die für Streckensicherheit zuständigen Mitarbeiter der Tour-Organisation ASO im Einsatz und so war die Strecke schon zu den ersten Testfahrten der Profis in tadellosem Zustand.
Nägel und Öl auf Strecke: Drama im Tour-Zeitfahren verhindert | Screenshot Nicolas Rubin

Nägel und Öl auf Strecke: Drama im Tour-Zeitfahren verhindert | Screenshot Nicolas Rubin

Fotocredit: Facebook

picture

Tour-Strecke, 19. Etappe: Profil und Kurs zum Showdown nach Alpe d'Huez

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung