Tour de France: Phil Bauhaus zieht bittere Bilanz - letztmals bei Frankreich-Rundfahrt angesichts schwacher Ergebnisse?

Auf den Tag genau vor zwei Jahren wurde Phil Bauhaus vom Team Bahrain Victorious in Nîmes Zweiter einer der Tour de France 2024. Am Donnerstag stand nun bei der 113. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt wieder eine Sprintetappe an - doch der Deutsche sollte diesmal nicht um den Sieg sprinten, sondern war für eine andere Rolle vorgesehen und ging danach hart mit sich und seinen Leistungen ins Gericht.

Schonungslose Analyse: Bauhaus über seinen "vielleicht letzten Tour-Sprint"

Quelle: Eurosport

"Ich war heute nicht der Sprinter, ich musste helfen und ich denke, dass ich das ganz gut gemacht habe", erklärte der 32-Jährige im Ziel in Chalon-sur-Saône gegenüber der "ARD". 
Auf Nachfrage von "Eurosport" führte Bauhaus weiter aus: "Gestern Abend kam das Team auf mich zu und hat gefragt beziehungsweise mehr oder weniger entschieden, dass wir aktiv auf die Gruppe fahren und dass, wenn es zum Sprint kommt, wir Vlad (Van Mechelen) eine Chance geben. Dann war es meine Aufgabe, Lenny (Martinez) zu helfen und im Finale für Vlad zu fahren", nannte der Bocholter seine Aufgaben des Tages.
Bauhaus zeigte sich im Gespräch mit verschiedenen deutschen Medienvertretern zufrieden über seinen Auftritt als Helfer, wirkte aber dennoch angeschlagen. "Ich glaube, dass das die letzte Sprintetappe war. Vielleicht war es die letzte Sprintetappe meines Lebens bei der Tour", sinnierte er und fügte selbstkritisch an: "Ich meine, ich habe die letzten zwei Jahre nie etwas gewonnen. Dieses Jahr war sehr enttäuschend. Es ist nicht garantiert, dass ich in meinem Leben noch mal die Tour fahren werde."
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Philipsen nutzt Sturz von Girmay aus - Bauhaus verpasst Sieg

Quelle: Eurosport

Seit Juni 2024 jagt Bauhaus erfolglos einem Sieg hinterher. Derer 27 hat er insgesamt auf dem Konto, 2021 war er mit sieben Saisonsiegen am erfolgreichsten. "Ich gebe mein Bestes, nur als Sprinter habe ich in den letzten zwei Jahren nichts gewonnen. Aus vier Sprints hatte ich hier einmal Top Ten – und die anderen Male war ich weit weg davon", sagte er mit Blick auf die bisherigen Sprintgelegenheiten ernüchtert.
Sein Teamkollege Van Mechelen konnte ürigens auch nicht für ein Topergebnis sorgen, im Gegenteil: Er löste den Massensturz im Finale aus und wurde dafür von der Kury bestraft.
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Heftiger Sturz überschattet Sprint-Finale in Chalon-sur-Saône

Quelle: Eurosport


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