Tour de France: Gaviria muss nach heftigem Sturz auf 12. Etappe aufgeben - Kolumbianer bricht sich Schlüsselbein

Für Fernando Gaviria ist die Tour de France 2026 beendet. Der Kolumbianer von Team Caja Rural war bei einem Massensturz kurz vor dem Zielsprint in Chalon-sur-Saône zu Fall gekommen und brach sich dabei das Schlüsselbein. Das teilte sein Rennstall nach Etappenende in den Sozialen Medien mit. Dabei hatte er zuvor aussichtsreich im Rennen gelegen, selbst Tadej Pogacar drückte ihm die Daumen.

Heftiger Sturz überschattet Sprint-Finale in Chalon-sur-Saône

Quelle: Eurosport

Gaviria selbst war es, der im Sprint wenige hundert Meter vor dem Ziel von der linken Seite abkam und mit seinem Vorderrad an seinem Vordermann hängen geblieben war.
Dabei schlug der Kolumbianer heftig auf dem Asphalt auf, zahlreiche andere Fahrer konnten nicht rechtzeitig bremsen und kamen ebenfalls zu Fall.
Im Ziel zeigte sich auch der Mann im Gelben Trikot besorgt um den 31-Jährigen. "Ich hatte heute auf Fernando (Gaviria, Anm. d. Red.) gesetzt. Er ist sehr stark gefahren, ich war wirklich enttäuscht, ihn auch auf dem Boden zu sehen. Ich hoffe, ihm und den anderen geht es soweit gut", sagte Pogacar im Ziel-Interview.
Von "gut" kann indes keine Rede sein, die Tour ist für Gaviria beendet. "Der Kolumbianer muss das Rennen wegen eines Bruchs seines linken Schlüsselbeins verlassen", teilte sein Team nach der Etappe mit.
Auch Jenno Berckmoes (Lotto) brach sich das Schlüsselbei, für den Belgier ist die Tour ebenfalls vorbei.
Sprintkönig Tim Merlier war im Finale nicht vom Massensturz betroffen. Der Belgier sicherte sich in Chalon-sur-Saône seinen bereits dritten Tagessieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.
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Heftiger Sturz überschattet Sprint-Finale in Chalon-sur-Saône

Quelle: Eurosport


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