Tour de France: Ausreißersieg in Vogesen für Schweizer Mauro Schmid - Tom Pidcock klettert in Gesamtwertung
Ausreißersieg auf der 13. Etappe der Tour de France: Der Schweizer Mauro Schmid triumphierte in Belfort am Ende des ersten Vogesen-Teilstücks der Rundfahrt. Der Jayco-Profi setzt sich nach 205,8 Kilometern auf dem längsten Tagesabschnitt der 113. Frankreich-Rundfahrt gegen seinen Begleiter Harold Tejada (XDS/Kolumbien) durch. Knapp dahinter belegte Tom Pidcock im Sprint der Verfolger Rang drei.
Highlights: Pidcock würfelt Klassement in Vogesen durcheinander
Quelle: Eurosport
Das Gelbe Trikot verteidigte Tadej Pogacar (UAE) vor dem schweren Wochenende mit zwei Bergetappen souverän. Hinter dem Slowenen aber verbesserte sich Pidcock (Pinarello) in der Gesamtwertung von Rang zehn auf Platz vier (+4:15), denn das Feld der Verfolger kam erst 7:32 Minuten nach dem Tagessieger ins Ziel.
Damit ging Pidcock auch an Florian Lipowitz (Red Bull/+4:44) vorbei, der nun Siebter im Klassement ist. Die Tempoarbeit der Teams Bahrain, Lidl und Red Bull konnte im Etappenfinale nicht verhindern, dass der zweifache Mountainbike-Olympiasieger nun mit im Rennen ums Tour-Podium ist. Im Vorjahr beendete er die Spanien-Rundfahrt als Dritter, ihn sollte man also keinesfalls unterschätzen.
Zudem kletterte der Tages-Siebte, Jordan Jegat, auf den elften Gessamtrang - der Franzose vom Team TotalEnergies hatte sich im Vorjahr durch etliche ähnliche Ausreißercoups bis in die Top Ten gekämpft.
"Schade, dass ich den Etappensieg nicht holen konnte, aber es war schwierig, allein in dieser Gruppe zu sein, vor allem am Anstieg", sagte Pidcock. "Ich konnte mich nicht absetzen, und auf im Flachstück war ich dann natürlich im Nachteil. Die Top 10 sind jetzt auf jeden Fall sehr realistisch. Aber ja, ich weiß, dass ich im Zeitfahren viel Zeit verlieren werde."
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Pidcock über GC-Ambitionen: "Ich werde immer stärker ..."
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Tour: Schmid verhindert Déjà-vu
Für Schmid war es nach einem zweiten Platz im Vorjahr in Toulouse nun der ersehnte erste Tour-Etappensieg seiner Karriere. "Ich kann es noch gar nicht fassen", gestand er im Siegerinterview, "es war ein unheimlich harter Tag. Wir haben es in den letzten Tagen so oft versucht und am Ende war es perfekt. Ich habe dauernd an meinen verlorenen Sprint im letzten Jahr gedacht. Jetzt bin ich noch sprachlos."
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Schmid gesteht: "Dauernd an verlorenen Sprint letztes Jahr gedacht"
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Tour: Mega-Ausreißergruppe in den Vogesen
Ein großes Kämpferherz bewies nach dem Start in Dole der frühere deutsche Meister Georg Zimmermann. Der 28-Jährige, dessen Kinn nach einem unglücklichen Sturz am Mittwoch mit acht Stichen genäht werden musste, mühte sich trotz seiner Blessuren nach Kräften um den Sprung in die Fluchtgruppe des Tages. Sein Einsatz wurde nicht belohnt. Die ersten Ausreißer um Zimmermann wurden nach 40 Minuten vom Peloton gestellt.
Die 150 Kilometer lange flache Anfahrt an die Vogesen zu Beginn der Etappe wurde dann zu einer Vollgas-Verfolgungsjagd zwischen zwei sehr großen Ausreißerguppen: Zuerst hatten sich 37 Fahrer um Sprintstar Jasper Philipsen abgesetzt, dann machten sich 20 Fahrer um Mads Pedersen auf die Jagd, denn der Däne wollte dem Belgier nicht den Sieg am Zwischensprint nach 137 km überlassen und dadurch in der Punktewertung einen Konkurrenten viele Zähler aufholen lassen.
Nach langem "Tauziehen" kam es tatsächlich zum Zusammenschluss und am Sprint holte Pedersen hinter Philipsen Platz zwei und sicherte sein Grünes Trikot ab. Wenig später begann der Anstieg zum Ballon d'Alsace (1. Kategorie), dort spaltete sich die 57er-Gruppe in viele Grüppchen auf. Dabei fielen die beiden Deutschen an der Spitze, John Degenkolb und Michel Heßmann, zurück.
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Alles fürs Grüne Trikot: Heißer Zwischensprint nach über 130 km Kampf
Quelle: Eurosport
Die Bergwertung 30 Kilometer vor Etappenende sicherte sich Pidcock, bevor es in die Abfahrt zum Zielort ging. Dort musste sich der Brite zwar mit Rang drei begnügen, machte aber viele Minuten in der Gesamtwertung gut. Im Hauptfeld mit Pogacar und Lipowitz kam es zu keinen Attacken am Anstieg, die Stars schonten sich vor den beiden anstehenden Bergankünften.
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Am Samstag steht auf der 14. Etappe ein ganz schweres Teilstück durch die Vogesen an: Von Mulhouse geht es über vier Bergwertungen, davon drei der 1. Kategorie, zur schweren Ankunft am Markstein. Eurosport und HBO Max sind wie immer live dabei - Start ist um 13:10 Uhr!
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(mit SID)
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Tour de France als Hitzeschlacht: "Wie gesund ist das?"
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13. Etappe | Wellige EtappeDole → Belfort / 205.8 km
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M. SchmidBeendet
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