Tour de France 2026: Tadej Pogacar plant keinen direkten Angriff auf Gelbes Trikot - Slowene sammelt seine Kräfte

Tadej Pogacar startet am Mittwoch mit einem Rückstand von 7:53 Minuten auf das Gelbe Trikot in die 5. Etappe der Tour de France 2026. Unbehagen löst dieser Umstand beim großen Favoriten aus Slowenien nicht aus, vielmehr blickt er gelassen auf die kommenden Tage. Ohne den Druck der Gesamtführung auf seinen Schultern will sich Pogacar für die noch bevorstehenden Schlüsselmomente in Stellung bringen.

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Quelle: Eurosport

Vorerst darf sich der Norweger Torstein Träen (Uno-X Mobility), der am Dienstag bei der Ankunft in Foix Teil einer zehnköpfigen Ausreißergruppe war und Pogacar das Maillot jaune abnahm, als Gesamtführender bezeichnen.
Der 30-Jährige stand nach seinem Coup in Südfrankreich im Rampenlicht und eilte von Interview zu Interview - genau darin macht Pogacar seinen Vorteil aus.
"Wirklich messen kann man ihn aber nicht", räumte der viermalige Gesamtsieger der Tour de France (4. bis 26. Juli live im Stream bei HBO Max) ein. "An manchen Tagen bedeutet das Gelbe Trikot wegen der Medien viel Stress, an anderen ist es ganz entspannt."
Zu Beginn der Rundfahrt so viel Kraft wie möglich zu sparen, ist aber bestimmt kein Nachteil. "Ich stand schon oft auf dem Podium und habe die zusätzliche Arbeit oft genug gemacht. Heute habe ich etwa anderthalb Stunden weniger Verpflichtungen, das hilft der Regeneration auf jeden Fall", so Pogacar.

Pogacar: Träen wird Gelbes Trikot länger behalten

Ein Angriff auf Platz eins des Gesamtklassements ist daher nicht allzu schnell zu erwarten. Ein solcher würde sich aber ohnehin als knifflig erweisen.
"Natürlich ist unser Ziel, das Gelbe Trikot zurückzuholen", sagte Pogacar. "Aber man weiß nie. Sie sind wirklich stark und der Rückstand ist jetzt ziemlich groß."
Uno-X Mobility rund um Träen traut Pogacar auf den kommenden Etappen jedenfalls die Verteidigung des begehrten Führungstrikots zu. "Wir werden kämpfen, aber ich denke, dass sie das Gelbe Trikot als Team noch eine ganze Weile behalten können."
Am Mittwoch steht die 5. Etappe auf dem Programm, auf den 158,3 Kilometern zwischen Lannemezan und Pau treten die Sprinter ins Rampenlicht. Die Klassementfahrer können derweil ihre Kraftreserven auffrischen - und im Fall von Pogacar sich einen Plan für künftige Attacken in aller Ruhe zurechtlegen.
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Quelle: Eurosport


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