Tour de France 2026: Mads Pedersen stürmt auf 4. Etappe zum Sieg - Torstein Träen nimmt Tadej Pogacar Gelbes Trikot
Update 07/07/2026 um 18:38 GMT+2 Uhr
Mads Pedersen (Lidl-Trek) hat die 4. Etappe der Tour de France 2026 für sich entschieden. Der 30-jährige Däne setzte sich am Dienstagnachmittag im Zielsprint einer zehnköpfigen Ausreißergruppe vor Teamkollege Quinn Simmons und dem Spanier Raúl García Pierna (Movistar) durch. Durch seinen Tagessieg ging das Grüne Trikot an Pedersen. Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) gab das Gelbe Trikot ab.
Pedersen lässt Konkurrenz im Sprint der Ausreißer keine Chance
Quelle: Eurosport
Die Gesamtführung übernahm der Norweger Torstein Träen von Uno-X Mobility. Der 30-Jährige ging mit einem Rückstand von 5:06 Minuten auf Pogacar in die Etappe, das Peloton um den slowenischen Superstar rollte bei der Tagesankunft in Foix 12:58 Minuten nach Pedersen und Co. über die Ziellinie.
Der Titelverteidiger liegt weiter vor dem zeitgleichen Dänen Jonas Vingegaard. Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) kam bei Schattentemperaturen nahe der 40 Grad mit den Favoriten im Hauptfeld ins Ziel.
Die 181,9 Kilometer zwischen Carcassone und Foix waren nahezu durchgehend von einer Ausreißergruppe geprägt worden. Den Anfang machte eine 34-köpfige Gruppe, in welcher auch die drei Deutschen Nico Denz (Red Bull-Bora-hansgrohe), Georg Zimmermann (Lotto Intermarché) und Georg Steinhauser (EF Educations-Easy Post) mitwirkten.
Am finalen Anstieg ließen Denz und Zimmermann abreißen, Steinhausers Einsatz als Helfer war bereits etwas früher zu Ende gegangen.
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Pedersen: "Das war sicher ein Meisterstück"
Für Pedersen war es bereits der 61. Sieg als Profi, trotzdem stach der Triumph in der südfranzösischen Kleinstadt besonders hervor. Teamwork, Timing und Sprint - am Dienstag griffen beim Lidl-Star einfach alle Zahnräder ineinander.
"Das war sicher ein Meisterstück", meinte Pedersen im Anschluss an seinen insgesamt vierten Etappensieg bei der Tour de France im offiziellen Interview. "Vor allem was das Teamwork anbelangt, beim Klettern bin ich mir nicht so sicher. Aber dank Quinn Simmons und Mathias Vacek war es ein unglaublicher Tag", bedankte er sich bei seinen Helfern.
Als Lohn für diesen Lidl-Kraftakt gab es nicht nur den Tagessieg, sondern auch das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers. In diesem Klassement liegt Pedersen nun mit 103 Punkten an der Spitze, dahinter folgen Pogacar (55) und Vingegaard (44).
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"Das war sicher ein Meisterstück": Pedersen schwärmt von Teamwork
Quelle: Eurosport
Erster Norweger seit sechs Jahren im Gelben Trikot
Die beiden großen Favoriten auf den Gesamtsieg müssen sich auch in Sachen Gelbes Trikot vorerst hinten anstellen. Im Gesamtklassement haben vorerst Träen, Sean Quinn (EF Education-Easy Post/+0:28 Sekunden) und Vacek (+3:50) die Nase vorn.
Pogacar (4./+7:53) und Vingegaard (5./7:53) müssen sich vorerst mit einem größeren Rückstand abfinden, Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe/7./+8:16) und Lipowitz (11./+8:46) folgen etwas weiter hinten.
Letztmals hatte in Alexander Kristoff ein Norweger Gelb getragen, nachdem der zum Jahresende zurückgetretene Topsprinter 2020 in Nizza die Auftaktetappe gewonnen hatte. Auch Thor Hushovd war 2004 und 2011 kurzzeitig ins Führungstrikot geschlüpft. Für Träen ist es der größte Erfolg seiner Karriere.
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Highlights, 4. Etappe: Pedersen mit unwiderstehlichem Sprint
Quelle: Eurosport
Politt glänzt lange bei extremer Hitze
Bei drückender Hitze mit knapp 40 Grad kontrollierte der Kölner Nils Politt (UAE Team Emiratex-XRG) an der Spitze des Pelotons lange das Tempo. Am Dienstag erhielt der Zeitfahr-Meister aber keine Ansage, die Flüchtigen einholen zu müssen, wie es tags zuvor der Fall gewesen war, als Pogacar nach starker Teamarbeit unaufhaltsam zum zweiten UAE-Sieg der Rundfahrt gestürmt war.
Die Fluchtgruppe, die zu Beginn 34 Fahrer zählte, setzte sich bereits in der Anfangsphase erfolgreich vom Hauptfeld ab. Der Vorsprung wuchs immer weiter an, zeitweise waren es über zwölf Minuten.
Am letzten Anstieg ließen zahlreiche Attacken immer mehr Ausreißer zurückfallen, darunter auch der eigentliche Lipowitz-Helfer Denz, der eine Fluchtchance erhielt und 21. wurde, und Zimmermann. Wenig später zündete Pedersen auf den letzten Metern den Turbo - und krönte sich zum Tagessieger.
Die fünfte Etappe führt am Mittwoch über 158,3 km durch zumeist flaches Gelände von Lannemezan nach Pau, dort dürfte es zu einem Massensprint kommen.
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(mit SID)
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M. PedersenBeendet
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