Tour de France: Tadej Pogacar reagiert auf Kampfansage von Red Bull-Bora-hansgrohe mit Florian Lipowitz und Remco Evenepoel

Bei der Tour de France 2026 wird Red Bull-Bora-hansgrohe mit Florian Lipowitz und Remco Evenepoel auf eine Doppelspitze setzen. Eine Kampfansage an Titelverteidiger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG), der diese Nominierung jedoch gelassen wahrnimmt. "Als Bedrohung würde ich es nicht bezeichnen, die Tour ist jedes Jahr ein Wettkampf auf allerhöchstem Niveau", erklärte der Slowene am Samstag.

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Quelle: Eurosport

"Jeder Fahrer ist immer zu 100 Prozent für die Tour bereit", führte er am Medientag seines Rennstalls im spanischen Benidorm aus.
Auch wenn Red Bull auf einen bärenstarken und vielseitigen Kader setzen kann, ändert sich für Pogacar nichts in der Herangehensweise. "Alle Teams schicken ihre besten Fahrer, man muss jederzeit auf alles vorbereitet sein."
Doch der viermalige Tour-Champion darf bei der kommenden Frankreich-Rundfahrt wieder auf prominente Unterstützung setzen, unter anderem soll Isaac del Toro dem slowenischen Superstar auf dem Weg zum fünften Triumph unter die Arme greifen.
Der 22-jährige Mexikaner landete beim diesjährigen Giro d'Italia auf einem eindrucksvollen zweiten Platz hinter Gesamtsieger Simon Yates (Team Visma-Lease a Bike) und gilt als ganz heißes Eisen.

Pogacar begeistert von del Toro

In einer idealen UAE-Welt folgt del Toro in der nahen Zukunft in die Fußstapfen des fünf Jahre älteren Großmeisters.
"Ich hoffe doch", meinte Pogacar. "Vielleicht wird er sogar noch besser als ich. Aber er geht seinen eigenen Weg. Ich bewundere ihn als Fahrer und Mensch. Hoffentlich kann er das fortsetzen, was er in den vergangenen Jahren gezeigt hat."
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Quelle: Eurosport

Die Tour de France 2025 hat Pogacar mit einem souveränen Vorsprung von 4:24 Minuten auf Jonas Vingegaard für sich entschieden, auf Platz drei folgte Lipowitz (11:00). Trotz solcher Verhältnisse will der Dominator nichts von Langeweile an der Spitze wissen.

Pogacar: "Viel Luft nach oben gibt es nicht"

"Manchmal sind die Entscheidungen auch eng, wenn es von außen gar nicht den Anschein hat. Aus meiner Sicht ist es auch bei einem Vorsprung von fünf Minuten noch spannend bis zum Schluss", so Pogacar. "Wie wir mit Florian Lipowitz und Oscar Onley gesehen haben, kommen jedes Jahr neue Leute nach. Es wird immer einen Wettkampf geben."
Wie so oft in der jüngeren Vergangenheit wird Pogacar auch 2026 seine Saison mit der Teilnahme am Klassiker Strade Bianche einläuten.
Bis dahin will er sich in der Vorbereitung den nötigen Feinschliff holen. Hier und da könne man zwar noch Hand anlegen, aber "so viel Luft nach oben gibt es bei mir nicht. Wenn ich auf diesem Niveau bleibe, bin ich mehr als nur zufrieden", erklärte er mit einem Augenzwinkern.
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Quelle: Red Bull Content Pool


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