Tour de France 2026: Tom Pidock von Defekt im Finale der 9. Etappe ausgebremst - "ausgerechnet, als der Sieg da war"

Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5) wurde auf der 9. Etappe der Tour de France nach Ussel Dritter im Sprint eines Ausreißer-Quartetts. Schon während der Etappe und auch im Ziel am Eurosport-Mikrofon klagte der Brite über einen Schaltdefekt an seiner Rennmaschine. Die Probleme beim Schalten verhinderten eine bessere Ausgangssituation im Sprint, den Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) gewann.

Pidcock frustriert: "Rad funktionierte die ganze Tour über einwandfrei"

Quelle: Eurosport

Sichtlich fassungslos und immer wieder auf sein Rad blickend, trat Pidcock vor die Mikrofone. "Am letzten Anstieg funktionierte mein Schalthebel nicht mehr. Oben merkte ich, dass ich nur oben an den Hoods schalten kann, nicht unten. Aber im Sprint war ich so fokussiert, dass ich unten gegriffen habe und dann konnte ich nicht schalten."
In der Abfahrt sah man, dass der Brite wild gestikulierend ein Problem mit seiner Rennmaschine hatte. Gleich mehrfach trat er mit der Ferse auf die Schaltung ein - danach schien es zu funktionieren. "Dadurch habe ich nichts repariert", meinte er.
Im Ziel wurde vermeintlich ein Stein im Schalthebel als Ursache für das Problem gefunden. Für Pidcock bleibt es ein bitterer Ausgang, nachdem er sich mit viel Energieaufwand in die Gruppe des Tages arbeitete.
"Mein Rad funktionierte die ganze Tour über perfekt und ausgerechnet, als der Sieg greifbar war, funktioniert es nicht mehr", schimpfte er.
Er gab aber auch zu, dass Van der Poel in einem Sprint schwer zu schlagen gewesen wäre. Er konnte sich auch aufs Positive konzentrieren: "Ich bin glücklich mit einem guten Renntag", sagte er und betonte, dass die Form stimmen würde.
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Highlights: Ausreißer sprinten um Sieg - Pedersen punktet weiter

Quelle: Eurosport


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