Tour-Dominator Tadej Pogacar auch bei der Vuelta 2026 am Start? Alberto Contador: "An seiner Stelle würde ich ..."

Ein Sieg bei der Vuelta a España fehlt Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) noch in seiner beeindruckenden Karriere. Ob der Slowene allerdings in diesem Jahr bei der Spanien-Rundfahrt (22. August bis 13. September) an den Start gehen wird, entscheidet sich erst nach der Tour de France. Denn bei der Straßen-WM in Montreal (20. bis 27. September) will Pogacar den Titelhattrick schaffen.

Pogacar exklusiv: "Ich mag' diese Etappe nicht"

Quelle: Eurosport

Diesen Meilenstein erreichte bisher einzig Peter Sagan (2015-2017). Die Vorbereitungszeit auf die WM wäre bei einem Vuelta-Start allerdings deutlich geringer als im Idealfall.
Eurosport-Experte Alberto Contador traut dem Dominator der Radsportszene dennoch zu, beide Events erfolgreich zu absolvieren. "Ich würde es verstehen, wenn er das Rennen fahren würde, da er bisher nur wenige Wettkampftage hinter sich hat", so der Spanier.
Mit den Monumenten oder der Tour seien zwar "sehr intensive Tage" dabei gewesen. "Aber ich glaube, er könnte die Vuelta und anschließend die WM problemlos bestreiten."
Zumal Pogacar der Erfolg bei der dritten großen Rundfahrt des Jahres weiterhin in seiner Sammlung fehlt. Einzig 2019 startete der Slowene in Spanien und wurde direkt Gesamtdritter.

Contador traut Pogacar Vuelta-Start zu

Contador wies auf einen weiteren Aspekt hin. "Es ist unwahrscheinlich, dass er noch einmal einen so wenig mit Wettkämpfen gefüllten Kalender haben wird. In seiner Situation würde ich die Vuelta, die Weltmeisterschaft und Lombardei fahren."
Für Pogacar sei dies machbar, erklärte der dreimalige Vuelta-Gewinner. "Ich glaube, dass es durchaus vereinbar ist. Jeder Trainingstag mit hoher Belastung, den Tadej zu Hause absolviert, ist anspruchsvoller als eine Etappe bei einer großen Rundfahrt."
Es müsse allerdings auch vom Team abgewägt werden, so Contador. Denn der Slowene litt im vergangenen Jahr zum Saisonende unter psychischer Erschöpfung. "Körperlich sieht es so aus, als würde er die Tour in perfekter Verfassung beenden, aber letztes Jahr hatte er am Ende wenig Lust mehr aufs Radfahren. Er war ein wenig desillusioniert."
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Quelle: Eurosport


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