Tour de France 2026 - Sturz-Verursacher Vlad Van Mechelen wehrt sich gegen Strafe: "Habe nichts falsch gemacht"

Der Belgier Vlad Van Mechelen (Bahrain Victorious) war im Zielsprint der zwölften Etappe der Tour de France in einen Sturz mit mehreren Fahrern verwickelt. Der 22-Jährige wurde im Anschluss als Hauptverursacher ausgemacht und disqualifiziert. Van Mechelen wehrte sich allerdings und stellte gegenüber "Sporza" klar: "Ich habe nicht viel dazu beigetragen oder jedenfalls nichts falsch gemacht."

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Quelle: Eurosport

"Ich habe kein Manöver durchgeführt. Ich bin einfach nur auf die Ziellinie gesprintet. In so einem Moment können solche Dinge passieren", meinte der Belgier. Er selbst habe in dem engen Fahrerfeld "kaum etwas gesehen".
"Ich habe nur einen Aufprall auf mein Hinterrad gespürt. Dadurch habe ich etwas an Geschwindigkeit verloren”, sagte Van Mechelen über den Vorfall.
Neben der Disqualifikation erhielt der junge Fahrer von Bahrain Victorious, der in der Gesamtwertung auf Position 84 zurückfiel, eine Geldstrafe in Höhe von 500 Schweizer Franken (etwa 540 Euro), 18 Strafpunkte in der Punktewertung sowie eine Gelbe Karte.
Van Mechelen war im Zielsprint an Fernando Gaviria vorbeigefahren und hatte dessen Hinterrad berührt. Der Kolumbianer (Caja Rural) stürzte daraufhin ebenso wie Dorian Godon (Netcompany) und Jenno Berckmoes (Lotto), der mit einem gebrochenen Schlüsselbein aufgeben musste.
Der 22-Jährige betonte, er sei nicht sicher, was passiert sei. "Ich war schon kurz erschrocken, als ich so viele Fahrer hinter mir stürzen sah. Erst als ich in den Bus schaute, sah ich, dass Gaviria gegen mein Hinterrad geprallt war."
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Quelle: Eurosport


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