"Es war ein schweres Rennen mit vielen Hügeln. Auch der letzten Kilometer war sehr schwer. Aber ich habe gewonnen und bin froh", sagte die Tagessiegerin strahlend im Ziel-Interview. "Es ist ein wichtiges Rennen für mich, ich arbeite auf gute Beine für den Giro hin", fügte sie hinzu.
Aus einer ursprünglich fünf Fahrerinnen umfassenden Spritzengruppe konnten Sina Frei (Schweiz), Amber Kraak (Jumbo – Visma) und Stine Borgli (FDJ Nouvelle - Aquitaine Futuroscope) bis weit ins Finale vor dem Feld bleiben. Erst drei Kilometer vor dem Ziel wurde das Trio gestellt. Danach griffen sich die Favoritinnen nicht mehr an.
Lippert stürzte 3,4 Kilometer vor dem Ziel aus dem stark dezimierten Feld. Sie sprang schnell wieder aufs Rad und konnte mit der Hilfe ihres Teams bei noch 1700 zu fahrenden Metern - genau zu Beginn des Schlusshügels - wieder ans Ende der Gruppe anschließen.
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Das Tempo lag nicht sehr hoch, sodass sich die Deutsche noch nach vorn schieben konnte. Sie zog 200 Meter vor dem Ziel an, wurde allerdings von Muzic und Balsamo problemlos übersprintet. Mit der Tagesneunten Clara Koppenburg (Cofidis) erreichte eine weitere Deutsche die Top 10. Auch die 19-Jährige Linda Riedmann kam im 38-köpfigen Peloton ins Ziel.
Wie schon bei der Tour de Suisse der Männer gibt es auch bei der Frauenausgabe viele Corona-Ausfälle. Ceratizit - WNT Pro Cycling mit unter Anderem Clea Seidel, Lisa Brennauer und Lea Lin Teutenberg sowie Andy Schleck - CP NVST - Immo Losch traten in Vaduz nicht mehr zum Rennen an.
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