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Tour-Down-Under-Sieger Jay Vine kollidiert auf Schlussetappe mit Känguru: "Zum Glück bin ich wohlauf"
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Update 26/01/2026 um 06:52 GMT+1 Uhr
Auch eine Kollision mit einem Känguru konnte Jay Vine nicht stoppen, der Radprofi hat zum zweiten Mal nach 2023 die Tour Down Under in seiner australischen Heimat gewonnen. Der Tagessieg ging auf der fünften und letzten Etappe an den Briten Matthew Brennan. 95 Kilometer vor dem Ziel wurde es turbulent, als plötzlich zwei Kängurus die Straße überquerten.
Unglaubliche Szene: Vine kollidiert mit Känguru
Quelle: Eurosport
Beim Zwischenfall kamen mehrere Fahrer zu Fall - auch Vine. "Jeder fragt mich immer, was das Gefährlichste ist, was es in Australien gibt – und ich sage immer: Kängurus", erzählte Vine nach dem Rennen von dem Vorfall rund 96 Kilometer vor Rennende. "Sie warten und verstecken sich im Gebüsch und dann springen sie direkt vor Dir heraus und Du kannst nicht mehr anhalten", erklärte der Australier weiter.
"Darin wurde ich heute bestätigt: Zwei von ihnen sind durchs Peloton gestürmt, als wir ungefähr 50 km/h drauf hatten. Eins von den Kängurus hat angehalten, ist nach links, nach rechts, nach links, nach rechts und dann habe ich es am Rücken getroffen, als es am Boden lag", schilderte der 30-Jährige den Crash.
Vine vom Team UAE Emirates-XRG konnte trotz der Kollision seinen Vorsprung von 63 Sekunden auf den Schweizer Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) verteidigen. Dritter wurde Vines Landsmann Harry Sweeny (EF Education-Easypost).
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"Das ist halt Pech und glücklicherweise geht es mir gut und ich konnte das Trikot behalten. Aber leider haben wir dabei Mikkel (Bjerg) aus dem Rennen verloren", sagte Vine nach hügeligen 169,8 Kilometern. Die Verletzungen des Teamkollegen Bjerg sind noch nicht bekannt.
Mehrere Fahrer scheiden nach Crash aus
Neben Bjerg schieden auch weitere Fahrer aus. Menno Huising (Niederlande), Lucas Stevenson (Australien) sowie Alberto Dainese (Italien) und mussten aufgeben. Huising (21) erlitt bei seinem Profidebüt einen Schlüsselbeinbruch, das gab das Visma-Team bekannt.
"Menno wurde von einem Känguru verprügelt – das war nicht so toll!", sagte Brennan nach der letzten Etappe in Striling.
Vine trotz Pech Gesamtsieger
Trotz des Gesamtsieges haderten Vine und Team UAE Emirates-XRG am Ende der Tour Down Under. Man sei zwar "positiv in die Woche gestartet", habe im Laufe der Tour aber "immer mehr Pech" gehabt, erklärte der Australier. Unter anderem verlor Vine am Samstag Teamkollege und Titelverteidiger Jhonatan Narvaez (Ecuador) durch einen Sturz.
Marco Brenner (Augsburg/Tudor Pro Cycling) war am Sonntag als 19. bester Deutscher und verpasste im Gesamtklassement mit Platz vier nur knapp das Podium. Der 23-Jährige lag in der Endabrechnung zwei Sekunden hinter Sweeny.
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Quelle: Eurosport
(SID)
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