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Tour of the Alps: Michael Storer jagt Thymen Arensman den Gesamtsieg noch ab - Nicolas Prodhomme gewinnt Schlussetappe
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Update 25/04/2025 um 16:40 GMT+2 Uhr
Michael Storer hat die Tour of the Alps 2025 gewonnen. Auf dem Schlussabschnitt um Lienz konnte sich der Australier vom Gesamtführenden Thymen Arensman lösen und gewann die Rundfahrt mit 1:33 Minuten Vorsprung auf den Niederländer. Das Teilstück gewann Nicolas Prodhomme vor seinem Decathlon-AG2R-Teamkollegen Paul Seixas. Der Red-Bull-Bora-Hansgrohe-Profi Emil Herzog wurde Dritter.
Highlights: Storer kontert Arensman auf der Schlussetappe
Quelle: Eurosport
Nach 112 Kilometern machten aber die Ausreißer den Tagessieg unter sich aus. Die besten Beine hatten dabei Paul Seixas und Nicolas Prodhomme (beide Decathlon – AG2R). Sie fuhren jubelnd Seite an Seite über den Zielstrich, wobei Prodhomme seinen ersten Sieg feiern durfte.
Emil Herzog (Red Bull-Bora-hansgrohe) gehörte wie sein Teamkollege Ben Zwiehoff und Lennard Kämna (Lidl-Trek) ebenfalls zur Gruppe des Tages. Der ehemalige Juniorenweltmeister wurde als erster Verfolger des Decathlon-Duos Dritter, während die anderen beiden Deutschen vorzeitig zurückfielen und die Top Ten verpassten.
Die Gesamtwertung sicherte sich Storer, der seinen Konkurrenten 35 Kilometer vor dem Ziel nach beeindruckender Vorarbeit seiner Mannschaft um den Deutschen Florian Stork davonfuhr, mit 1:33 Minuten Vorsprung auf Arensman.
Das Podium komplettierte der Kanadier Derek Gee (Israel-Premier Tech) vor dem Italiener Giulio Ciccone (Lidl-Trek) und dem Österreicher Felix Gall (Decathlon-AG2R), der sich von seinem fünften Platz nicht mehr verbessern konnte.
Großer Erfolg für Decathlon-AG2R
Dessen Teamkollege freute sich im Zielinterview über die Vorstellung seiner Equipe. "Es ist mein erster Sieg als Berufsradfahrer. Ich bin sehr glücklich. Das Gesamtklassement war unser großes Ziel und wir wollten auch ein oder zwei Etappen gewinnen. Ich habe anfangs der Rundfahrt hart für meine Mannschaft gearbeitet. Heute wollten wir es mit Paul probieren. Wir waren dann zusammen in der Gruppe und sind beide gute Kletterer. So mit Paul zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes!", strahlte Prodhomme.
Warum die Entscheidung im Teamwagen nicht auf den amtierenden Juniorenweltmeister im Zeitfahren fiel, konnte der 28-Jährige auch erklären. "Paul ist ein Riesentalent. Er wird in Zukunft noch mehr gewinnen. Für mich ist es das erste Mal", so Prodhomme, der im fünften Jahr Profi ist und seinem Arbeitgeber seitdem immer treu war.
Für den 28-jährigen Storer ist Tudor dagegen schon die dritte Station der Profikarriere. Mit seinem elften Profisieg und dem dritten Gesamterfolg bei einer Rundfahrt steigt er in den erweiterten Kreis der Favoriten für den Giro d’Italia auf. Den beendete er 2024 als Zehnter.
"Ich bin super zufrieden über meine Woche. Ich hätte mir nur gewünscht, dass das Rennen weniger kompliziert gewesen wäre, denn ich musste wirklich jeden Tag angreifen", klagte Storer wohl auch mit Blick auf die Italien-Rundfahrt.
Storer lobt die Mannschaft
Nichts zu klagen hatte er über seine Mannschaft. Die hatte nicht nur den entscheidenden Angriff vorbereitet, sondern ihn in Person von Ausreißer Lucas Eriksson auch noch zwischen den letzten beiden Anstiegen unterstützt.
"Die Jungs waren heute unglaublich! Wir waren wie eine gut geölte Maschine unterwegs und haben alles richtig gemacht. Ich kann mich nur bei jedem einzelnen Mitglied des Teams bedanken", sagte der Gesamtsieger im Ziel-Interview.
Finlay Pickering (Bahrain Victorious) baute als einer der Ausreißer des Tages seinen Vorsprung in der Bergwertung noch weiter aus. Seixas nahm das Punktetrikot mit nach Hause. Max Poole (Picnic – PostNL) wurde als Gesamtsiebter als bester Nachwuchsfahrer ausgezeichnet.
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"Wie eine gut geölte Maschine": Sieger Storer bedankt sich bei Team
Quelle: Eurosport
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Ergebnisse
5. EtappeLienz → Lienz / 112.2 km
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N. ProdhommeBeendet
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